Ziele visualisieren leicht gemacht! Lerne von den Profis.

UTE STANGGASSINGER

Als ehemalige Nationalspielerin im Volleyball unterstützt sie heute mit Leidenschaft junge und junggebliebene Talente auf ihrem Weg an die Spitze und macht sie als Mensch ein großes Stück stärker.

Gehörst Du auch zu denen, die sich am Anfang des Jahres Ziele gesetzt haben? Wenn Du Sportler bist, gehe ich stark davon aus. Ein Ziel in Verbindung mit einem Ergebnis? Zum Beispiel eine bestimmte Platzierung zu erreichen, eine Nominierung zu schaffen, Dein Handicap im Golfen zu verbessern?

Ich zeige Dir, wie Du ein Ziel visualisierst, um Dich schneller in einen guten Wettkampfmodus zu bringen. Ach ja, visualisieren ist mehr als nur sehen. Es geht auch um das Fühlen, hören (vielleicht auch riechen und schmecken)

Ein Ziel zu visualisieren bedeutet Deinem Gehirn vorzugaukeln, Du bist schon da

Eine kleine Geschichte aus dem Jahr 1952.

Eine Frau Namens Florence Chadwick startete 1952 im Alter von 34 Jahren den Versuch, als erste Frau die Strecke von der 34 Kilometer westlich von Kalifornien gelegenen Insel Catalina an die kalifornische Küste zu schwimmen. Dichter Nebel und das eiskalte Wasser setzten ihr so zu, dass sie die Begleitboote kaum ausmachen konnte. Millionen Zuschauer folgten dem Geschehen via Fernsehen und beobachteten, wie mehrfach sogar Haie mit Gewehren vertrieben werden mussten.

Nicht die Müdigkeit war es, die ihr zu schaffen machte, sondern die eisige Kälte und der Nebel. Nach mehr als 15 Stunden und steif vor Kälte, bat sie schließlich, aus dem Wasser geholt zu werden. Trotz der Beteuerung ihrer Mutter und ihres Trainers, dass die Küste schon so nah sei, gab sie kurz vor dem Ziel auf. Völlig erschöpft war sie schließlich an Land. Dann etwas später, als sie sich erholt und erwärmt hatte, realisierte sie, wie nah sie tatsächlich bereits dem Ziel war. Auf die Frage eines Reporters, warum sie denn so kurz vor dem Ziel aufgegeben hatte, antwortete sie: „Es war der Nebel… ich konnte das Land nicht sehen…..wenn ich es hätte sehen können, hätte ich es geschafft…..”

Sie hatte das Ziel aus den Augen verloren, und gab so kurz davor auf.

Diese Geschichte macht deutlich, dass es extrem wichtig ist, dass Du Dein Ziel vor Augen hast und immer und zu jeder Zeit weißt, wie es dort sein wird. Selbst dann, wenn Du es real noch gar nicht sehen kannst. Ziele motivieren dann, wenn sie lukrativ sind und unser Wunsch diese zu erreichen immens groß.

Denke groß und so als ob du es schon geschafft hast.

Deshalb mein Tipp für Dich:

Mach Dein Gehirn zu Deinem Gehilfen bei der Zielerreichung!

Unser Gehirn kann nur schwer zwischen der Realität und einer ausgedachten Wirklichkeit unterscheiden, da diese Informationen in gleichen Hirnregionen gespeichert werden. Es nimmt unsere Vorstellung als gegeben an und wird versuchen, Dich bei dem Erreichen Deiner Ziele zu unterstützen. Du tust also so, als wärst Du schon dort, wo Du hin willst.

Wie das geht?

Ganz einfach! Sport Mental Training unterstützt dich beim Erlernen der richtigen Visualisierung.

Und falls Du wissen willst, wie mental fit Du bereits jetzt schon bist, hol Dir hier den Online-Mental-Fitnesstest für Sportler.  

Kennst Du den Zitronentest- aufgepasst hier kommt er!

Du hast eine Zitrone in der Hand, sie duftet frisch und fühlt sich kühl in Deiner Hand an. Du schneidest sie auf und nimmst noch stärker den Geruch der Zitrone wahr und plötzlich beißt Du hinein. Ganz herzhaft und übermütig, wie Du es wohl noch nie gemacht hast.

Was passiert, wenn du es dir wirklich richtig vorstellst?

Schmeckst du den sauren Geschmack der Zitrone?Verziehst du vielleicht dein Gesicht zu einer Grimasse?Kannst du die Säure spüren? Dein Körper reagiert, obwohl die Zitrone nur in der Vorstellung existiert?

Und so wird auch Dein Körper reagieren, wenn Du Dir Dein Ziel mit allen Sinnen vorstellst, denn Dein Körper wird versuchen, danach zu streben, was Dein Geist ihm vorgibt.

Und jetzt bist du dran, mit Deinem Ziel: 

Z

Du willst Olympiasieger werden, Nationalspieler oder Deutscher Meister

dann stell Dir genau vor, wie es da sein wird. Welchen Moment erlebst Du, wenn Du Dein Ziel erreicht hast?

Gehe hinein in Dein Zielbild, stell Dir vor, Du hast es jetzt eben erreicht, Dein Traum ist bereits wahr!

  • Wie sieht es dort aus?
  • Wer ist da?
  • Gibt es andere Menschen, Zuschauer, Gäste, Deine Familie?
  • Wie alt bist Du zu dem Zeitpunkt?
  • Welche Farben siehst Du um Dich herum? Was siehst Du noch?
  • Wie kalt oder wie warm ist es?
  • Kannst Du das spüren? Den Wind? Die Sonne? Die Kälte oder Wärme im Gesicht?
  • Welche Geräusche nimmst Du wahr? Ist es ganz still? Oder eher laut? Tobt das Publikum, applaudiert es? Jubelt man Dir zu?
  • Was kannst Du fühlen? Welches Gefühl herrscht in Deinem Körper? Wo kannst Du dieses Gefühl wahrnehmen? Nimm es ganz bewusst wahr und lass es in Dir ausdehnen. Genieße den Moment!
  • Gibt es auch einen Geschmack? Denk an die Zitrone, vielleicht bist Du bei einem tollen Essen und trinkst gerade ein Glas Sekt auf Deinen Erfolg.

Wie ist es Dir ergangen?

Pin mich!

Mein Tipp für Dich:

Wenn Du heute Abend im Bett liegst, beame Dich noch mal in Dein Zielbild und lass alles auftauchen, so gut es geht.

N

Schau Dich um, höre, fühle, rieche und schmecke!

Genieße Deinen Erfolg! Und denk daran, Dein Gehirn nimmt Dein Bild als wahr an und wird alles tun, um Dich bei der Zielerreichung zu unterstützen.

Und ganz wichtig:

N

DENKE WIRKLICH GROß!!

Für ein kleines Ziel setzt sich Dein Unterbewusstsein nicht in Bewegung!!

Finde einen motivierenden Tagesabschluss

Es ist ein schönes Abschlussbild des Tages, wenn Du im Bett liegend in Dein Zielbild tauchst. So wirst du bereits im Traum Dich in Richtung Ziel bewegen, denn in der REM –Phase des Schlafes verarbeiten wir die Erfahrungen des Tages und dazu zählen auch die Gedanken. Du hast es also in der Hand, die Richtung Deines Weges zu beeinflussen.

Jetzt kommt der große Haken! 

Nur allein durch das Visualisieren wirst Du Dein Ziel nicht erreichen, denn Du brauchst Deine richtigen Handlungen, Deine Strategien, Dein “an Dich glauben”. Es gibt leider immer noch Coaches und Trainer, die Dir vermitteln wollen, Du musst Dir nur alles vorstellen, dann wirst Du es erreichen.

Nein, das glaube ich nicht. Denn Dein Gehirn nimmt ja das Ergebnis als wahr an und Du könntest meinen, nichts mehr dafür tun zu müssen, außer auf der Couch liegen und von Deinem Ziel träumen.

Einen ergänzenden Artikel dazu kannst Du hier lesen:

Vergiss die Mythen über Zielerreichung und geh deinen Weg

Ich wünsche Dir, dass Du beides beherrschst, Deine Ziele gut visualisieren kannst und Deine wichtigen Handlungen findest, die Dich zum Ziel führen.

Bist Du generell jemand, der sehr nervös vor Wettkämpfen ist, kann ich Dir noch mein kostenloses Videotraining gegen zu starke Wettkampfnervosität an Herz legen. Damit lernst Du Strategien, wie Du langfristig Deine Nervosität in den Griff bekommst und was Du in Akutfällen tun kannst. 

Und hast Du Fragen, dann wende Dich gern an mich, kontaktiere mich für ein Gespräch über das Kontaktformular im Menü.

 

Zu starke Wettkampfnervosität?

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Bis bald und herzliche Grüße aus dem MentalHouse

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