Wie Worte verzauben- Magic Words! Wie Du in 4 Schritten Stress abbaust.

UTE STANGGASSINGER

Als ehemalige Nationalspielerin im Volleyball unterstützt sie heute mit Leidenschaft junge und junggebliebene Talente auf ihrem Weg an die Spitze und macht sie als Mensch ein großes Stück stärker.

Hast Du schon mal von Magic Words gehört? Wort die eine Magie besitzen, die verzaubern?

Oder geht es Dir wie vielen, die Worte kennen, die eher ungute Gefühle auslösen, wenn Du sie nur hörst?

Das können Worte sein wie: Zahnarzt, Prüfung, Steuererklärung. Diese Stresswörter sind Boten schlechter Verfassung, weil sie Dich runterziehen, an schlechte Erfahrungen erinnern. Irgendwas verbindest Du mit diesen Wörtern.

Bei: “Zahnarzt” vielleicht das unangenehme Bohren, bei  “Steuererklärung” vielleicht der Aufwand, der dahinter steckt ,diese zu machen.  Oh, Prüfung…… das versetzt so manche in regelrechte Panik…. ( und in meiner Coachingpraxis tauchen immer wieder Schüler mit Prüfungsstress auf)

Weißt Du, was in Dir passiert?
Dein Körper verengt sich, alles zieht sich zusammen. Es entsteht ein innerer Widerwillen, eine Blockade. Automatisch wirst Du in eine schlechte Stimmung versetzt.

Heute möchte ich Dir eine Methode vorstellen, die dazu dient, in Phasen schlechter Gefühle (die durch Worte oder auch Erinnerungen ausgelöst werden), in positive zu verwandeln.

Gefühle werden ausgelöst durch Gedanken oder Worte, die in Dir etwas triggern!

Mit Magic Words kannst Du negative Gefühle wie von „Zauberhand” verwandeln. So verlieren sie ihre negative Wirkung und können eine positive Reaktion in Dir auslösen.

Lass es dir gut gehen.

Eine Super-Übung übrigens um tief in die Entspannung zu kommen. ” Mein sicherer Ort.” Hol Dir schnell die Gratis- Audiodatei.

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Lass uns gleich loslegen mit den Magic Words:

Die Vorbereitung

Mach es Dir als erstes bequem. Such Dir eine Couch, einen gemütlichen Sessel oder ähnliches. Nein, so zwischendurch funktioniert die Übung nicht. Schließe die Augen und lass Dein Stress-Wort in Dir wirken. Welche Art von Stress empfindest Du?

Es kann ein Druck in einer bestimmten Körperregion sein, ein schnellerer Herzschlag, ein allgemeines Missempfinden.

Nun stelle Dir vor, Du bist im Kino und dieses Wort erscheint plötzlich auf der großen Leinwand vor Dir.

1. Mache Dir ein inneres, klares Bild von dem Wort, was Dich stresst.

  • Wie genau sieht es aus?
  • Ist es in Großbuchstaben geschrieben?
  • schwarz-weiß, oder bunt?
  • In Schreibschrift oder in Druckbuchstaben?

Bewerte auf einer Skala von 0 bis – 10, wie sehr es Dich stresst, wobei -10 das schlimmste Erleben bedeutet.

2. Stell Dir vor, Du arbeitest in einer Werbeagentur, und hast die Aufgabe, das Wort aufzupeppen, so dass man es gern kaufen würde.

  • Was würdest Du tun?
  • Was konkret würdest Du verändern?
  • Wie würdest Du die Schrift, die Form, die Größe verändern?

3. Beziehe alle Sinne mit ein!

  • Wie veränderst Du das Aussehen? Die Buchstaben, die Farbe?
  • Wenn das Wort ein Geräusch machen könnte, welches wäre das?
  • Welcher Geruch passt dazu?
  • Und wenn es einen Geschmack haben sollte, wonach würde es schmecken?

Lass Dir wirklich dabei Zeit, bastle so lange rum, bis Du wirklich das Gefühl hast, das stressige Empfinden lässt nach.

Bewerte Dein Stressempfinden erneut auf einer Skala von 0 bis -10. Hast sich bereits etwas verändert?

Wenn nicht, suche nach weiteren Möglichkeiten, Dein Bild zu verändern. Vielleicht kannst Du die Schriftart ändern, es kursiv stellen oder noch bunter machen?

4. Stelle Dir Dein Endergebnis in einem würdigen Rahmen oder anderweitig verziert vor.

  • Prüfe, ob Du Dich nun mit dem neu gestalteten Wort gut oder zumindest besser fühlst.
  • Wenn es Dich immer noch stresst, gehe wieder zu Punkt 2 und beginne von da noch einmal.

Probier es einfach mal aus, am besten in einer schönen Atmosphäre, in der Du Dich wohlfühlst und entspannen kannst.

Viel Spaß und Erfolg. Und ich freue mich, wenn du mir von Deinen Erfahrungen berichtest. Es wäre doch gelacht, wenn sich nicht auch bei Dir ein Stresswort in ein ganz harmloses verwandeln würde.

 

Im übrigen: Solltest du Sportler sein, dann schau Dich unbedingt auf meiner Seite um, denn dieser Artikel fällt ein bisschen aus dem Rahmen.

Hier findest Du einen passenden Artikel für Dich. Über den Umgang mit Emotionen mit einer ganz spannenden Übung.

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Bis bald und herzliche Grüße aus dem MentalHouse

Bevor Du gehst: Hol Dir noch die Audio-Übung zur Entspannung

2 Kommentare

  1. Liebe Ute,
    Habe es gerade getestet und …. Hammer. Berichte Dir am Freitag davon,

    Bis übermorgen – freu mich!

    Liebe Grüße
    Ruth

    Antworten
    • Liebe Ruth,
      ich freue mich, dass Dir die Übung so gut gefallen hat. Ja, manchmal sind es die kleinen Brücken, über die man geht und schon große Veränderungen auf der anderes Seite verspürt.
      Liebe Grüße
      Ute

      Antworten

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