Laufen ist mehr als LaufenLaufen ist Leben!

UTE STANGGASSINGER

Als ehemalige Nationalspielerin im Volleyball unterstützt sie heute mit Leidenschaft junge und junggebliebene Talente auf ihrem Weg an die Spitze und macht sie als Mensch ein großes Stück stärker.

30% aller Deutschen laufen bereits in ihrer Freizeit. Gehörst Du auch dazu? Oder gehörst Du eher zu denen, die zwar gern wollen, aber irgendwie nicht können? Laufen ist Leben!
Ich habe mein eigenes kleines Projekt Laufen ins Leben gerufen, um meinen Weg zum Wiedereinstieg zu dokumentieren. Ich spreche in meinen Videos über Motivation, Inspiration, Ziele und Hindernisse. Laufen ist mehr als nur ein Sport!

Ich bin immer schon gern gelaufen, immer mal wieder…. ein paar mal im Monat oder auch mal ein paar Monate gar nicht. Und plötzlich hat es mich wieder gepackt, das Lauffieber und ich kann im Moment gar nicht anders. Deshalb ist dieser Blogartikel ein sehr persönlicher. Vielleicht kann ich Dich aber damit inspirieren oder auch motivieren, mit dem Laufen zu beginnen. Denn Laufen ist nicht nur Laufen, es ist für mich eine Lebensphilosophie. Laufen ist Leben!

Bevor Du aber einfach loslegst, Schuhe an und raus, solltest Du Dir über ein paar Dinge klar werden. Denn dann wird es Dir viel leichter fallen, dran zubleiben und Dein Schweinhund hat ein schweres Spiel.

Welche drei Dinge Du für Dich klären solltest, bevor Du startest.

DEIN WARUM

Einfach nur zu laufen, weil es gesund ist und Bewegung gut tut, ist definitiv zu wenig. Was Du brauchst ist ein ganz starkes WARUM, ein WARUM, das aus dem Herzen kommt. Und ich empfehle Dir dieses WARUM mehrmals zu hinterfragen.

Ich geb Dir ein Beispiel: möchtest Du laufen, weil Du fünf Kilo abnehmen möchtest, dann ist das natürlich ein WARUM, aber es wird Dir nur kurzfristig helfen. Du wirst dann aufgeben, wenn der Erfolg sich nicht so schnell einstellt. Die Kilos nicht wie gewollt purzeln. Findest Du dagegen hinter dem „Warum“ noch weitere Argumente oder auch noch weitere „Warums“ für Dich, zum Beispiel:

  • ich passe wieder mein enges Sommerkleid
  • ich traue mich im Bikini an den See
  • ich komme ohne zu Schnaufen die Treppen in den 5. Stock hoch

Weitere Möglichkeiten:

N

durch das Laufen bekommst Du den Kopf frei

N

Du hast einfach mal Zeit für Dich

N

Du kannst für eine gewisse Zeit einfach mal unerreichbar sein

N

Du lernst Deine Umgebung mal ganz anders kennen

N

Du tust Dir selbst verdammt Gutes

Kennst Du Dich als Typ?

Wenn ich von mir ausgehe, dann schaut das so aus: Ich überlege mir, wann laufe ich, welches Training steht an (zu den verschiedenen Trainings komme ich noch), wo ich laufen möchte und los geht’s. Ich brauche niemanden, der mich antreibt, der mich abholt. Meine Motivation kommt aus mir, ich empfinde pure Freude, weil ich mit dem Laufen auch mein Bedürfnis nach Freiheit befriedige. Das kann bei Dir aber ganz anders sein. Schuld daran, ist die unterschiedliche Motiv-Brille, die wir alle aufhaben. Dazu gibt es ganz ausführliche Artikel von mir. Zum Beispiel hier: Blogartikel-Motivation 

Schuld daran sind die unbewussten Motive, die wir bereits ganz früh in uns angelegt haben. Bist Du eher Freiheitsmotiviert, dann brauchst Du niemanden zum Laufen, das stresst Dich wahrscheinlich eher. Bist Du eher Anschlussmotiviert, dann solltest Du Dir unbedingt einen Laufpartner suchen. Dir macht es mehr Spaß zu zweit, oder auch in einer Gruppe. In allen Städten gibt es mittlerweile Lauftreffs.

Um einmal eine Ahnung oder auch eine Bestätigung zu bekommen, welche Motive Dich antreiben, empfehle ich Dich mit dem Thema Sportmotive zu beschäftigen. Weitere Informationen dafür findest Du hier: Sportmotivtest-Informationen

Ich habe dazu einen Minitest entwickelt, den Du gern mal ausprobieren kannst. Darin erfährst Du, welcher Motivationstyp Du wohl bist. Hol Dir den Test.

Ohne Ziel wird es schwer

Falls Du jetzt denkst., oh ich will doch nur laufen, kann ich das voll verstehen. Mir ging es ja in den letzten Monaten, sogar Jahren nicht anders. ABER:  die Motivation wird schneller schwinden, wenn Du ohne Ziel läufst. Ich habe mich jetzt für 3 Läufe angemeldet, 2 x 10 km und einen Halbmarathon. Mit der Anmeldung machte mein Herz einen Sprung, denn ich sehe mich schon im Zieleinlauf. Es ist egal, ob Du ein konkretes Zeitziel hast, oder einfach nur das Gefühl des Ankommens genießt.
Mit Visualisierungstechniken aus dem Mentaltraining kannst Du Dich schon im Vorfeld gedanklich dorthin beamen. Stell Dir ganz bewusst den Zieleinlauf vor: Wie sieht es dort aus? Was hörst Du? Und ganz wichtig: Wie fühlst Du Dich im Zieleinlauf? Dein Unterbewusstsein wird immer versuchen, genau das zu erreichen, was Du Dir vorstellst.

Ich erzähle in kurzen Videos über meine Erfahrungen während meines Laufprojekts. Mal geht es um Inspiration oder Motivation, mal um das Training im Urlaub, um Ausgleichtraining oder auch um den inneren Schweinhund. Die ganze Serie findest Du auf YouTube.

Hier gehts zur Videoserie

Bilder aus meinem Laufprojekt

Warum-Typ-und-Ziel klar- und jetzt?

Erst wenn Du Deine Vorbereitung abgeschlossen hast, kommen die Dinge, von denen Du sicher schon viel gelesen und gehört hast.

Die richtigen Laufschuhe oder Laufkleidung?

Klar, willst Du auch beim Laufen eine gute Figur machen. Es gibt ja auch wirklich tolle Laufkleidung. Bevor Du aber die super-coolen  Shirts kaufst, gilt es sich zuerst um die richtigen Laufschuhe zu finden. Denn Deine Füße sollen Dich ja über viele Kilometer tragen, also solltest Du Ihnen auch das beste gönnen.
Da ich darin nicht die Expertin bin, habe ich in meinem Sportgeschäft vor Ort, dem Intersport Kaiser in Prien  zuerst eine Laufanalyse durchgeführt und die passenden Laufschuhe erworben. Und damit auch Du davon profitierst ein Interview mit der Inhaberin des Sportgeschäfts Evi Kaiser aufgenommen, das Du hier sehen kannst.

Zum Video über die richtigen Laufschuhe mit Evi Kaiser

Eine Pulsuhr- muss das sein?

Selbstverständlich kannst Du auch ohne laufen, dann läufst Du eben nur nach Gefühl. Mir macht das Spaß und meine Pulsuhr hat mir einen totalen Motivationsschub gegeben! Laufen mit Uhr macht für mich einen großen Unterschied, ich liebe es einfach, zu prüfen, wie schnell ich laufe, wie viele Kalorien habe ich verbrauche, was war die Durchschnittsgeschwindigkeit, wie viele Höhenmeter waren es heute….. Was ist nun die richtige Uhr? Fitbit, Garnim oder Polar?

Sicher einfach auch Geschmackssache: Ich hatte vorher etwas recherchiert, mein Sohn zufällig in der Schule dazu ein Referat und meine Entscheidung fiel auf die Polaruhr m430. Es gibt eine App dazu und ich kann mir komplette Trainingspläne einstellen. Was ich besonders großartig finde: Auch das wichtige Training neben dem Laufen, wie Krafttraining oder Mobilität sind in den Trainingsplan eingebaut und per Verlinkung zu YouTube abrufbar. Alles wird natürlich ganz genau protokolliert, so dass das Betrachten der Trainingswoche schon neue Motivation schürt.
Hier kommst Du direkt zur Uhr:.

Polar Laufuhr, schwarz, M/L, M430*

Ohne Plan wird es schwer -wie finde ich den richtigen Trainingsplan?

Was vor ein paar Jahren sicher noch ein schweres Unterfangen war, ist heute dank Internet ziemlich einfach. Zumindest für den ambitionierten Freizeitläufer. Als Profi hast Du natürlich einen physisch anwesenden Trainer oder sogar mehrere. Als Hobbysportler gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine habe ich Dir in dem Abschnitt mit der Pulsuhr schon beschrieben. Weitere Möglichkeiten sind Programme aus dem Internet, als Trainingspläne oder auch Onlinekurse. Meine Empfehlung gerade bei Onlinekursen, nimm einen, den Du zumindest für eine Zeit kostenlos testen kannst. In meinem kleinen eigenen Laufprojekt (hier geht es übrigens zur YouTube Serie), teste ich verschiedene Möglichkeiten. So auch den Trainingsplan aus dem Klassiker unter den Laufbüchern: Das große Laufbuch von Herbert Steffny

Das große Laufbuch: Vom richtigen Einstieg bis zum Marathon*

Das Buch gibt einen guten Einblick nicht nur ins Laufen an sich, sondern auch in die Biologie des Laufens, die Trainingssteuerung, Gymnastik und Laufstil. Natürlich fehlt auch das Thema Motivation nicht und den oft unterschätzen Bereich der Ernährung.

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Ja was denn nun, Kohlenhydrate oder mehr Eiweiße?

Weil das Thema Ernährung eins ist, bei dem mir manchmal die Haare zu Berge stehen, weil es so viele unterschiedliche Ansätze gibt, habe ich jemanden gefragt, der sich damit auskennt. Dr. Magdalena Schauenberg. Ich habe Magdalena in Instagram kennengelernt, fand ihre Posts super, bin auf ihren Blog gestoßen, in dem sie über Laufen, Leistungsdiagnostik, Ernährung, Mentales und Psychologie schreibt.

Zur Seite von Dr. Magdalena Schauenberg

Magdalena lebt mit ihrem Mann in Singapore, aber dank der Technik ist auch ein Interview über diese Entfernung kein Problem. Wir sprechen natürlich über Ernährung, das war auch ja auch die Idee des Interviews, aber wir triften ein bisschen ab in den Bereich Motivation und Heißhunger.

Hier kommst Du zum Video 

Mein Projekt läuft jetzt seit ca. 3 Monaten und was ich auf jeden Fall jetzt schon sagen kann, das Laufen ist wie mein Lebenselixier geworden. All der Stress, all die Belastung, die ich häufig im Alltag spüre, ist mit dem Laufen weg. Ich fühle mich danach einfach gut, bin voller Energie am Morgen und es gibt nichts Schöneres als in der Stille (oh ja– die Vögel sind da) bei aufgehender Sonne zu laufen. Okay, ich schaff das nicht immer, es gibt auch Abendläufe. Aber mein Leben ist durch das Leben auf jeden Fall um einiges schöner geworden!

Es wird noch einen weiteren Artikel in ein paar Wochen geben, wenn ich den ersten Wettkampf gelaufen bin. Ich werde dann auch noch auf die Themen innerer Schweinhund und Umgang mit Misserfolg eingehen und natürlich über meine Läufe berichten.

Bist Du auch Wiedereinsteiger oder würdest überhaupt gern anfangen und hast eine Frage, dann stell sie mir gern im Kommentar.

Alle mit * gekennzeichneten links sind Affiliate-links, das bedeutete, ich bekomme eine kleine Provision, solltest Du über diesen link kaufen. Für Dich ändert sich der Preis nicht.

Lass uns reden!

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Bis bald und herzliche Grüße aus dem MentalHouse

Hier kommst Du nochmal zum Minitest der Motivationstypen.

Wir alle tragen eine ganz natürliche Bewegungsfreude in uns und haben unbewusst eine ganz klare Präferenz, welches Motiv uns antreibt. Was motiviert mich? Welche Ansprache stresst mich?
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