Ich muss – gar nichts! Verbanne dieses Wort aus Deinem Sprachschatz

ich muss gar nichts- ein Wort das stresst

Ich bin auf dem Sprung in den Urlaub und wollte eigentlich gar keinen neuen Artikel mehr schreiben, aber irgendwie hat es mich heute so in den Fingern gejuckt, dass ich doch noch in die Tasten haue.

In diesem etwas kürzerem Artikel geht es um ein Wort, welches wir alle ziemlich häufig benutzen und welches einfach total destruktiv ist. Naja, vielleicht bist Du ja gar nicht so betroffen, weil Du es schon abgelegt hast. Wenn Du so tickst, wie die meisten (auch ich noch häufig) und viele meiner Coachingkunden, dann könnte das hier interessant für Dich sein.

Es geht um das Wort:

ich muss

Ich Muss – und die Folgen daraus

im Sport:

  • Ich muss heute gewinnen!
  • Ich muss der Beste sein!
  • Ich muss heute ein Tor schießen!
  • Ich muss meine Bestzeit unterbieten!

oder auch im Alltag:

  • Ich muss heute Wäsche waschen!
  • Ich muss kochen!
  • Ich muss zur Arbeit!

bei mir:

  • Ich muss noch diesen Blogartikel schreiben
  • Ich muss noch für Facebook meine Artikel einstellen
  • Ich muss noch meinen Newsletter schreiben
  • Ich muss noch ein Video aufnehmen

So ein Sch….!

Das coole heute für mich. Ich musste nichts von diesen genannten Dingen, sondern habe sie einfach gemacht. Weil ich WOLLTE.

ich muss gar nichts

Nochmal zurück zu dem Wort “Muss”

Wie wirkt das auf Dich?
Macht das Stress? Macht das Druck? Auf jeden Fall kein gutes Gefühl, oder?

Schau Dir das kurze Video an, dass ich heute spontan dazu aufgenommen habe. Nicht weil ich musste, sondern einfach Lust dazu hatte:

Und was meinst Du?

Statt “ich MUSS” ersetze durch: wenn ich wirklich wollte, könnte ich …..

wow, das klingt doch schon ganz anders, oder?

Klar könntest Du jetzt argumentieren, dass es Dinge gibt, bei denen Du denkst, ja die muss ich doch aber tun.

Nein, musst Du nicht! Du solltest nur bereits sein, die Konsequenz zu tragen, wenn du es nicht tust.

Du musst ins Training? Hast keine Lust und gehst nicht? Okay, dann kann die Entscheidung des Trainers sein, dass Du zum Wettkampf nicht mit darfst. Ja, dann ist das so.

Du musst der Beste sein? Wer sagt das? Wer glaubt das? Was, wenn an dem Tag ein anderer einfach besser war?
Dann ist es doch viel besser von vorn herein zu sagen (oder zu denken): Ich gebe mein Bestes! Und dann kannst Du schauen, was dabei raus kam. Klingt irgendwie logisch, oder?

 

Zusammenfassung:

Erkenne, wann immer Du das Wort “muss” sagst und denkst.
Streiche das Wort MUSS aus Deinen Sätzen oder Gedanken.
Formuliere diese Sätze um, indem Du auf das Wort verzichtest, oder es ersetzt durch “wenn ich könnte“.
Beobachte, wie der Druck weniger wird und Du viel gelassener mit Deinen Herausforderungen umgehen kannst.

 

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bis bald

 

 

Ute Stanggassinger
Ute Stanggassinger
Sportaffin und Ballverrückt! Als ehemalige Leistungssportlerin im Volleyball unterstützt und begleitet Ute Stanggassinger als Mentaltrainerin und Coach junge und junggebliebene Talente auf ihrem Weg an die Spitze. Dabei interessiert nicht nur der sportliche Erfolg, sondern auch die ganz persönliche Entwicklung eines jeden Menschen. Weil Du es wert bist!

2 Kommentare

  1. Sonny sagt:

    Darüber mal nachzudenken ist eine gute Anregung.
    Stress haben wir ja wirklich mehr als genug im Leben, den müssen wir uns nicht auch noch selber machen oder durch solche Aussagen steigern.
    Mit gefällt auch noch ” ich werde”, “ich möchte” oder “ich will”, statt “ich muss”.
    Ich werde auf jeden Fall mal darauf achten in nächster Zeit.
    Danke für den Tipp 🙂

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