MentalHouse https://www.mentalhouse.de Sportmentaltrainerin Ute Stanggassinger Sun, 22 Jul 2018 17:43:35 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.7 https://www.mentalhouse.de/wp-content/uploads/2017/10/favicon-100x100.png MentalHouse https://www.mentalhouse.de 32 32 Notfallplan gegen zu starke Wettkampfnervosität https://www.mentalhouse.de/notfallplan-gegen-wettkampfnervositaet/ https://www.mentalhouse.de/notfallplan-gegen-wettkampfnervositaet/#respond Sun, 22 Jul 2018 11:27:54 +0000 https://www.mentalhouse.de/?p=9304 Nervosität ist nichts schlechtes. Zu starke Nervosität im Wettkampf hindert Dich daran, Dein volles Potenzial zu zeigen. Mit meinen Notfallplan lernst Du, Dich in Akutsituationen zu entspannen

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Nervosität- Nein, Danke! Der Notfallplan.

UTE STANGGASSINGER

Als ehemalige Nationalspielerin im Volleyball unterstützt sie heute mit Leidenschaft junge und junggebliebene Talente auf ihrem Weg an die Spitze und macht sie als Mensch ein großes Stück stärker.

„Ich verzweifle noch mit mir selbst.
Ich schmeiß jetzt alles hin.
Es hat doch keinen Zweck mehr.“

Mit diesen Worten sitzt Fabian vor mir. Mit hängenden Schultern und schon fast Tränen in den Augen. Soll das ganze Training, all die Jahre umsonst gewesen sein?
Es fällt ihm sichtlich schwer, über sein Problem zu reden. Es geht um Nervosität. Brutale Wettkampfnervosität!
Die so stark ist, dass er schon zu gar keinem Wettkampf mehr gehen möchte.

Falls Du Sportler bist und das auch kennst, nicht nur ein bisschen, sondern Du auch nachts vor dem Wettkampf nicht schlafen kannst, feuchte Hände vor dem Start hast, Dir von jetzt auf gleich nichts mehr zutraust, dann könnte der Artikel für Dich interessant sein.

Bist Du dagegen nur leicht nervös, diese Nervosität verschwindet, sobald der Startschuss fällt, ist alles gut. Dann lies nur den ersten Abschnitt, in dem ich erkläre, warum Nervosität gut und wichtig ist  und dann ab ins Training….

Gehörst Du eher zu der ersten Gruppe, dann lies bis zum Ende und Du wirst meinen Notfallplan kennen lernen.

Bilder von pixabay (lizenzfrei)

Ich bin nervös vor dem Wettkampf und das ist auch gut so!

Auf meine Frage, was meine Sportler in ihrem Wettkampfleben loswerden wollen, lautet die Antwort in 80% der Fälle: meine Nervosität.
Wenn ich ihnen dann erkläre, dass Nervosität per se nichts Schlimmes ist, ernte ich meist erstmal fragende Blicke.

Lass es mich Dir erklären:
Schauen wir uns an, was bei Nervosität eigentlich passiert:

  • Der Puls steigt, der Hertzschlag beschleunigt
  • Dein Blut pulsiert in den Adern
  • Dein Körper schüttet Adrenalin aus
  • Deine Atmung wird flacher
  • Die Muskelspannung und Dein Blutdruck steigt
  • Du schwitzt
  • Deine Pupillen weiten sich
  • Energiereserven werden freigesetzt

Es gibt nur eine Ursache dafür:

Du befindest Dich in Gefahr. Nein nicht wirklich, nicht real, aber Dein Körper reagiert so. Es ist ein natürlicher Schutzmechanismus Deines Körpers, denn er versucht der „Gefahr“ etwas entgegen zu setzen.
Weißt Du wie unsere Vorfahren in großen Gefahren intuitiv reagiert haben?  Damals als noch der Säbelzahntiger plötzlich vor Dir stehen konnte.

Es gab nur drei Möglichkeiten zu reagieren.

  • zu kämpfen
  • zu erstarren
  • zu fliehen

Hol Die hier meine mentalen Wettkampftipps “kurz und knackig” als pdf

Zu logischen Argumentationen und Verhandlungen blieben einfach keine Zeit. Hier ging es ums Überleben.
Auch wenn wir uns heute viel seltener in Gefahr befinden, unser Gehirn tickt immer noch so, denn der älteste Teil des Gehirns, das Reptiliengehirn ist immer noch in seiner Funktionsweise gleich. In realer Gefahr versetzt es uns in die Lage, Bäume auszureisen, oder zumindest uns in Sicherheit zu bringen. Das ist auch gut so, die bereitgestellten Energiereserven Gold wert.

Aber was soll das nun im Sport, wenn Du zum Beispiel Schütze bist, eine ruhige Hand brauchst? Oder Hochspringer und die Latte Dir so unglaublich hoch erscheint? Du als Fußballer den alles entscheidenden Elfmeter schießen sollst?
Da hilft weder Kampf mit den Umständen, noch davonlaufen (wobei das einige gern würden) oder erstarren, dann ist eh alles verloren.

Die Nervosität ist also nichts weiter als ein Kampf-Flucht Reflex. Ist dieser moderat, versetzt er Dich in eine gute Ausgangssituation, denn er setzt Energie frei, lässt Dich aktiver, aufmerksamer, wachsamer und damit auch fokussierter sein.

Sobald Du dann im Wettkampf bist, ist die Nervosität weg und Du bist zu 100% präsent und leistungsfähig.

In einer Studie von Mara Mather von der Universität Südkaliforniens wird das wie folgt zusammengefasst:

  • Adrenalin lässt Dich hellwach werden und schärft Deine Sinne
  • leichte Nervosität sorgt dafür, dass Du aufmerksam wirst
  • sorgt dafür, dass Du Dich auf das Positive konzentrierst, darauf, wie die Dinge gelingen.

Warum aus Nervosität Angst wird und Dich blockiert

Kein Sportler spricht gern darüber…. „Ich bin zu nervös“ klingt ja auch besser, als: “ich hab‘ die Hosen voll….ich hab‘ Angst zu versagen….”

Okay, jetzt nennen wir mal das Kind beim Namen. Zu starke Nervosität ist also pure Angst.

Warum ist das im Sport so stärker als in anderen Lebensbereichen. (ich kenne es sonst maximal noch im Bereich Prüfungsangst oder Nervosität bei Auftritten/Präsentationen, also dem sogenannten Lampenfieber)

Im Sport gibt es allerdings schon ein paar berechtigte Gründe, warum hier die Nervosität so stark sein kann.

Der sportliche Wettkampf hat einen richtig unangenehmen Aspekt, nämlich den Aspekt der Unvorhersehbarkeit.
Da hast Du Dich monatelang oder jahrelang auf diesen einen Moment vorbereitet. Dann der große Tag, der Tag an dem Du Dich mit anderen misst, vergleichst… alles muss passen. Dein Gegner hat sich ebenso vorbereitet und will gewinnen. Der Ausgang ungewiss! Diese Ungewissheit macht zusätzlichen Stress! Der Ausgang ist nicht vorhersehbar.

Was kommt noch dazu?

Stell Dir vor, ihr seid wirklich gleich gut. Habt die gleichen Voraussetzungen, komplett identisch. Wer wird gewinnen? Ja der, der die besseren Nerven hat, der der mental stärker ist. Der, der die äußeren Umstände  – zum Beispiel Zuschauer, die gegen einen sind, ausblenden kann. Der, der die inneren Umstände, -seine Gedanken steuern kann.

Neben der Unvorhersehbarkeit gibt es noch den Bereich der Erwartungen, die häufig zu extremen Stress führen.
Wenn ich meine Sportler im Coaching frage, wie es mit den Erwartungen aussieht, dann gibt es zwei „Lager“, die (meist jüngeren Sportler), die glauben die Erwartungen ihrer Eltern erfüllen zu müssen und die Sportler, die meinen die eigenen Erwartungen erfüllen zu müssen, die oft so hoch sind, dass diese zu unglaublichen Druck, Stress und Ängsten führen.

Die Angst, diese Erwartungen nicht zu erfüllen, führt zu Versagensängsten.

Gehst Du jedoch mit Gedanken in den Wettkampf: „ich darf heute nicht enttäuschen….“ „ich darf nicht versagen“ hast Du schon verloren.

Zumindest eine Menge an mentaler Stärke eingebüßt. Denn Deine Aufmerksamkeit ist nicht bei Deinem Handeln und dem, was zu tun ist.

Klar, theoretisch wissen wir das alle, aber was tun, wenn die Nervostät unaufhaltsam ansteigt?

Zum Notfallplan kommen wir noch.

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Ein Sportler Ego meint sich in Gefahr, Dein Selbstwertgefühl strebt gegen Null.

Die Symptome der Wettkampfangst und Nervosität finden sich in drei Ebenen

Wahrscheinlich kennst Du einige durch Deine eigenen Symptome, schau doch mal, in welchen Ebenen Deine Symptome vermehrt vertreten sind.

Auf der kognitiven Ebene

  • d.h. durch bestimmte Gedanken, die Dir durch den Kopf gehen und Dich beeinflussen und hemmen

Beispiele:

  • Ständige Unzufriedenheit und Unentschlossenheit
  • Vermeidungsgedanken
  • Unfähig Anweisungen umzusetzen
  • Reizbarkeit und Konzentrationsschwierigkeiten
  • Fluchtgedanken
  • Gefühl von Hetze, Schwere, Verwirrung und Schwäche

Im Übrigen entsteht die Angst immer dann, wenn die Anforderungen des Trainings oder Wettkampfes die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten übersteigen.

Auf der somatischen (körperlichen) Ebene

  • d.h. durch physiologische Reaktionen;

Beispiele:

  • Nervöses unkontrolliertes Berühren im Gesicht
  • Verkrampftheit
  • Übervorsichtigkeit
  • Introvertiertheit
  • Untypische Anflüge von Extrovertiertheit
  • Nervöse Unruhe
  • Vermeidung von Augenkontakt

Auf der Verhaltensebene

  • d.h. durch bestimmte Verhaltensmuster

Beispiele:

  • Erhöhter Blutdruck und Atemfrequenz
  • Erhöhter Muskeltonus
  • Feuchte Hände oder Füße
  • Flaues Gefühl im Magen
  • Trockener Mund
  • Verstärkter Harndrang
  • Verspannung im Hals- und Schulterbereich
  • Zittern, Erröten oder Gähnen
  • Ununterbrochenes Reden
  • Erröten, Zuckungen, Gähnen.

Nun kommen wir mal zum Positiven

Die guten Nachrichten oder was Du gegen Deine Wettkampfangst tun kannst!

Die gute Nachricht Nr. 1:

Du bist nicht allein!
80% aller Sportler, die zu große Nervosität verspüren, also regelrecht Angst vor dem Wettkampf haben, haben Angst vor dem Versagen!

Die gute Nachricht Nr. 2:

Du kannst was dagegen tun!
Das erste was Du tun kannst und auch solltest:

Weihe jemanden Vertrautes ein und bitte um Unterstützung. Das kann ein guter Freund, jemand aus der Familie sein, oder auch ein professioneller Coach oder Therapeut. Die Grenze zwischen Wettkampfangst, Druck und Burnout sind sehr dünn.

Nachdem Du jetzt ein paar Hintergründe und Zusammenhänge erfahren hast, bekommst Du jetzt meinen Notfallplan.
Dieser dient dazu, Dich schnell in Akutsituationen von Deiner extremen Nervosität wegzubringen.

Bevor wir starten:

Es gibt eine langfristige Bekämpfung gegen Nervosität. Dieses wichtige Programm, dass dann auch der Prävention dient, gibt es aktuell nur in meinen Coachings, weil diese Strategie erarbeitet werden muss. Bist du daran interessiert, kontaktiere mich direkt.  (am Ende des Artikels findest Du eine Möglichkeit mich zu einem kostenlosen Gespräch zu kontaktieren)

Aber jetzt zum Notfallplan gegen Wettkampfnervosität

Tipp 1)

Du bist nicht Dein Ergebnis!

Mach Dir bewusst: Es ist nur ein Wettkampf und es wird ein Ergebnis liefern. Aber Du bist nicht dieses Ergebnis.
Du bist Du! Und Du bist gut, wie Du bist!

Tipp 2)

Finde Deinen Gegenpol!

Das bedeutet, suche in Dir nach einem Ort, in dem Du total tiefenentspannt bist. Auf Deiner Couch, auf Deinem Bett, am Strand. Beame Dich gedanklich mit allen Sinnen in diesem Ort und finde dort die Ruhe selbst. Wie das genau geht, erfährst Du in meiner Audio-Anleitung.

Hier kannst Du Dir die Anleitung holen:

Tipp 3)

Entspannen über die Atmung

Du hast Deinen Atem immer bei Dir und kannst diesen ganz bewusst zur Entspannung einsetzen. Achte dabei darauf besonders auf Deine Ausatmung. Diese sollte immer einen Tick länger sein, als die Einatmung. Besonders leicht geht es, wenn du dabei einfach mitzählst. Einatmen 1-2-3, ausatmen 1-2-3-4-5.Und wenn Du es noch besser machen möchtest, geh in Gedanken mit. Beim Einatmen denkst Du: Lass…… beim Ausatmen: los…… Lass los (alle Anspannung, alle Unruhe.) Suche Dir dazu ein ruhiges Plätzchen und wenn möglich mache diese Atemübung mit geschlossenen Augen.

Tipp 4)

Visualisiere deinen perfekten Verlauf.

Lass nicht zu, dass sich Bilder des Scheiterns in Dir aufkommen, sondern nimm Dein Unterbewusstsein mit ins Boot. Stell Dir genau die wichtigsten Szenen Deines Wettkampfes vor und fühle Dich hinein, gehe praktisch in Gedanken genau durch diese Schlüsselhandlungen. Wie wirst Du diesen Part für Dich optimal lösen, wie willst Du Dich fühlen? Dann tu’ genau das in Deinen Gedanken.

Tipp 5)

Mach den Raum um Deine Augen groß!

Ein etwas ungewöhnlicher Tipp, aber sehr wirkungsvoll. Im Zustand der Nervosität ziehen sich Deine Augenmuskeln zusammen und lassen den Blick starr werden. Das wiederum führt zu Verkrampfung und weiterer Anspannung. Deshalb lass Deine Augen wandern. Schau ganz bewusst nach rechts und links oben, nach rechts und links unten. Kreise Deine Augen.

Tipp 6)

Klopfe Dich ruhig!

Vielleicht hast Du schon mal von EFT gehört, einer Methode bei der über Klopftechniken die Meridianpunkte des Körpers geklopft werden. Damit kannst Du ganze „Angstketten“ oder hindernde Glaubenssätze und Blockaden auflösen. Dazu wird es auf jeden Fall in einer meiner nächsten Artikel gehen. Heute an der Stelle nur ein Punkt, der Dir helfen kann, von der extremen Anspannung runterzukommen.

Das geht so:

Du machst mit einer Hand eine lockere Faust und schlägst mit der anderen flachen Hand genau auf die Stelle, bei der der kleine Finger den Knick mach. Dabei sprichst du folgenden Satz:

Obwohl ich gerade so nervös bin, bin ich völlig in Ordnung wie ich bin!

Das machst Du so 2 bis 3 Minuten, immer in Verbindung mit dem Satz.

Die Liste, also mein Notfallplan erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es gibt noch viele andere Möglichkeiten. Wenn Du noch einen Tipp hast, den Du für Dich erfolgreich anwendest, dann lass gern andere über einen Kommentar daran teilhaben. Dann können auch andere von Deiner Erfahrung profitieren.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du Deine Nervosität so herunterfahren kannst, dass Sie Dich nicht einschränkt, sondern beflügelt, Dich in die richtige Wettkampfanspannung bringt. Und wenn Du Unterstützung dabei brauchst, freue ich mich über Deine Kontaktaufnahme.

Lass uns reden!

Vereinbare doch einfach ein kostenloses Kennenlerngespräch.

Bis bald und herzliche Grüße aus dem MentalHouse

Falls Du Dir die Audiodatei “mein sicherer Ort” noch nicht heruntergeladen hast, kannst du es hier noch tun.

Weitere Blogartikel.

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Laufen ist Leben! Bedeutet Freude und Freiheit https://www.mentalhouse.de/laufen-ist-leben/ Sun, 17 Jun 2018 17:32:27 +0000 https://www.mentalhouse.de/?p=9248 Laufen ist viel mehr als Sport. Laufen ist eine Philosophie, für manche bedeutet es den Kopf frei machen, Zeit für sich zu haben, sich einfach zu bewegen oder auch damit an oder über Grenzen gehen.

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Laufen ist mehr als LaufenLaufen ist Leben!

UTE STANGGASSINGER

Als ehemalige Nationalspielerin im Volleyball unterstützt sie heute mit Leidenschaft junge und junggebliebene Talente auf ihrem Weg an die Spitze und macht sie als Mensch ein großes Stück stärker.

30% aller Deutschen laufen bereits in ihrer Freizeit. Gehörst Du auch dazu? Oder gehörst Du eher zu denen, die zwar gern wollen, aber irgendwie nicht können? Laufen ist Leben!
Ich habe mein eigenes kleines Projekt Laufen ins Leben gerufen, um meinen Weg zum Wiedereinstieg zu dokumentieren. Ich spreche in meinen Videos über Motivation, Inspiration, Ziele und Hindernisse. Laufen ist mehr als nur ein Sport!

Ich bin immer schon gern gelaufen, immer mal wieder…. ein paar mal im Monat oder auch mal ein paar Monate gar nicht. Und plötzlich hat es mich wieder gepackt, das Lauffieber und ich kann im Moment gar nicht anders. Deshalb ist dieser Blogartikel ein sehr persönlicher. Vielleicht kann ich Dich aber damit inspirieren oder auch motivieren, mit dem Laufen zu beginnen. Denn Laufen ist nicht nur Laufen, es ist für mich eine Lebensphilosophie. Laufen ist Leben!

Bevor Du aber einfach loslegst, Schuhe an und raus, solltest Du Dir über ein paar Dinge klar werden. Denn dann wird es Dir viel leichter fallen, dran zubleiben und Dein Schweinhund hat ein schweres Spiel.

Welche drei Dinge Du für Dich klären solltest, bevor Du startest.

DEIN WARUM

Einfach nur zu laufen, weil es gesund ist und Bewegung gut tut, ist definitiv zu wenig. Was Du brauchst ist ein ganz starkes WARUM, ein WARUM, das aus dem Herzen kommt. Und ich empfehle Dir dieses WARUM mehrmals zu hinterfragen.

Ich geb Dir ein Beispiel: möchtest Du laufen, weil Du fünf Kilo abnehmen möchtest, dann ist das natürlich ein WARUM, aber es wird Dir nur kurzfristig helfen. Du wirst dann aufgeben, wenn der Erfolg sich nicht so schnell einstellt. Die Kilos nicht wie gewollt purzeln. Findest Du dagegen hinter dem „Warum“ noch weitere Argumente oder auch noch weitere „Warums“ für Dich, zum Beispiel:

  • ich passe wieder mein enges Sommerkleid
  • ich traue mich im Bikini an den See
  • ich komme ohne zu Schnaufen die Treppen in den 5. Stock hoch

Weitere Möglichkeiten:

N

durch das Laufen bekommst Du den Kopf frei

N

Du hast einfach mal Zeit für Dich

N

Du kannst für eine gewisse Zeit einfach mal unerreichbar sein

N

Du lernst Deine Umgebung mal ganz anders kennen

N

Du tust Dir selbst verdammt Gutes

Kennst Du Dich als Typ?

Wenn ich von mir ausgehe, dann schaut das so aus: Ich überlege mir, wann laufe ich, welches Training steht an (zu den verschiedenen Trainings komme ich noch), wo ich laufen möchte und los geht’s. Ich brauche niemanden, der mich antreibt, der mich abholt. Meine Motivation kommt aus mir, ich empfinde pure Freude, weil ich mit dem Laufen auch mein Bedürfnis nach Freiheit befriedige. Das kann bei Dir aber ganz anders sein. Schuld daran, ist die unterschiedliche Motiv-Brille, die wir alle aufhaben. Dazu gibt es ganz ausführliche Artikel von mir. Zum Beispiel hier: Blogartikel-Motivation 

Schuld daran sind die unbewussten Motive, die wir bereits ganz früh in uns angelegt haben. Bist Du eher Freiheitsmotiviert, dann brauchst Du niemanden zum Laufen, das stresst Dich wahrscheinlich eher. Bist Du eher Anschlussmotiviert, dann solltest Du Dir unbedingt einen Laufpartner suchen. Dir macht es mehr Spaß zu zweit, oder auch in einer Gruppe. In allen Städten gibt es mittlerweile Lauftreffs.

Um einmal eine Ahnung oder auch eine Bestätigung zu bekommen, welche Motive Dich antreiben, empfehle ich Dich mit dem Thema Sportmotive zu beschäftigen. Weitere Informationen dafür findest Du hier: Sportmotivtest-Informationen

Ich habe dazu einen Minitest entwickelt, den Du gern mal ausprobieren kannst. Darin erfährst Du, welcher Motivationstyp Du wohl bist. Hol Dir den Test.

Ohne Ziel wird es schwer

Falls Du jetzt denkst., oh ich will doch nur laufen, kann ich das voll verstehen. Mir ging es ja in den letzten Monaten, sogar Jahren nicht anders. ABER:  die Motivation wird schneller schwinden, wenn Du ohne Ziel läufst. Ich habe mich jetzt für 3 Läufe angemeldet, 2 x 10 km und einen Halbmarathon. Mit der Anmeldung machte mein Herz einen Sprung, denn ich sehe mich schon im Zieleinlauf. Es ist egal, ob Du ein konkretes Zeitziel hast, oder einfach nur das Gefühl des Ankommens genießt.
Mit Visualisierungstechniken aus dem Mentaltraining kannst Du Dich schon im Vorfeld gedanklich dorthin beamen. Stell Dir ganz bewusst den Zieleinlauf vor: Wie sieht es dort aus? Was hörst Du? Und ganz wichtig: Wie fühlst Du Dich im Zieleinlauf? Dein Unterbewusstsein wird immer versuchen, genau das zu erreichen, was Du Dir vorstellst.

Ich erzähle in kurzen Videos über meine Erfahrungen während meines Laufprojekts. Mal geht es um Inspiration oder Motivation, mal um das Training im Urlaub, um Ausgleichtraining oder auch um den inneren Schweinhund. Die ganze Serie findest Du auf YouTube.

Hier gehts zur Videoserie

Bilder aus meinem Laufprojekt

Warum-Typ-und-Ziel klar- und jetzt?

Erst wenn Du Deine Vorbereitung abgeschlossen hast, kommen die Dinge, von denen Du sicher schon viel gelesen und gehört hast.

Die richtigen Laufschuhe oder Laufkleidung?

Klar, willst Du auch beim Laufen eine gute Figur machen. Es gibt ja auch wirklich tolle Laufkleidung. Bevor Du aber die super-coolen  Shirts kaufst, gilt es sich zuerst um die richtigen Laufschuhe zu finden. Denn Deine Füße sollen Dich ja über viele Kilometer tragen, also solltest Du Ihnen auch das beste gönnen.
Da ich darin nicht die Expertin bin, habe ich in meinem Sportgeschäft vor Ort, dem Intersport Kaiser in Prien  zuerst eine Laufanalyse durchgeführt und die passenden Laufschuhe erworben. Und damit auch Du davon profitierst ein Interview mit der Inhaberin des Sportgeschäfts Evi Kaiser aufgenommen, das Du hier sehen kannst.

Zum Video über die richtigen Laufschuhe mit Evi Kaiser

Eine Pulsuhr- muss das sein?

Selbstverständlich kannst Du auch ohne laufen, dann läufst Du eben nur nach Gefühl. Mir macht das Spaß und meine Pulsuhr hat mir einen totalen Motivationsschub gegeben! Laufen mit Uhr macht für mich einen großen Unterschied, ich liebe es einfach, zu prüfen, wie schnell ich laufe, wie viele Kalorien habe ich verbrauche, was war die Durchschnittsgeschwindigkeit, wie viele Höhenmeter waren es heute….. Was ist nun die richtige Uhr? Fitbit, Garnim oder Polar?

Sicher einfach auch Geschmackssache: Ich hatte vorher etwas recherchiert, mein Sohn zufällig in der Schule dazu ein Referat und meine Entscheidung fiel auf die Polaruhr m430. Es gibt eine App dazu und ich kann mir komplette Trainingspläne einstellen. Was ich besonders großartig finde: Auch das wichtige Training neben dem Laufen, wie Krafttraining oder Mobilität sind in den Trainingsplan eingebaut und per Verlinkung zu YouTube abrufbar. Alles wird natürlich ganz genau protokolliert, so dass das Betrachten der Trainingswoche schon neue Motivation schürt.
Hier kommst Du direkt zur Uhr:.

Polar Laufuhr, schwarz, M/L, M430*

Ohne Plan wird es schwer -wie finde ich den richtigen Trainingsplan?

Was vor ein paar Jahren sicher noch ein schweres Unterfangen war, ist heute dank Internet ziemlich einfach. Zumindest für den ambitionierten Freizeitläufer. Als Profi hast Du natürlich einen physisch anwesenden Trainer oder sogar mehrere. Als Hobbysportler gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine habe ich Dir in dem Abschnitt mit der Pulsuhr schon beschrieben. Weitere Möglichkeiten sind Programme aus dem Internet, als Trainingspläne oder auch Onlinekurse. Meine Empfehlung gerade bei Onlinekursen, nimm einen, den Du zumindest für eine Zeit kostenlos testen kannst. In meinem kleinen eigenen Laufprojekt (hier geht es übrigens zur YouTube Serie), teste ich verschiedene Möglichkeiten. So auch den Trainingsplan aus dem Klassiker unter den Laufbüchern: Das große Laufbuch von Herbert Steffny

Das große Laufbuch: Vom richtigen Einstieg bis zum Marathon*

Das Buch gibt einen guten Einblick nicht nur ins Laufen an sich, sondern auch in die Biologie des Laufens, die Trainingssteuerung, Gymnastik und Laufstil. Natürlich fehlt auch das Thema Motivation nicht und den oft unterschätzen Bereich der Ernährung.

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Ja was denn nun, Kohlenhydrate oder mehr Eiweiße?

Weil das Thema Ernährung eins ist, bei dem mir manchmal die Haare zu Berge stehen, weil es so viele unterschiedliche Ansätze gibt, habe ich jemanden gefragt, der sich damit auskennt. Dr. Magdalena Schauenberg. Ich habe Magdalena in Instagram kennengelernt, fand ihre Posts super, bin auf ihren Blog gestoßen, in dem sie über Laufen, Leistungsdiagnostik, Ernährung, Mentales und Psychologie schreibt.

Zur Seite von Dr. Magdalena Schauenberg

Magdalena lebt mit ihrem Mann in Singapore, aber dank der Technik ist auch ein Interview über diese Entfernung kein Problem. Wir sprechen natürlich über Ernährung, das war auch ja auch die Idee des Interviews, aber wir triften ein bisschen ab in den Bereich Motivation und Heißhunger.

Hier kommst Du zum Video 

Mein Projekt läuft jetzt seit ca. 3 Monaten und was ich auf jeden Fall jetzt schon sagen kann, das Laufen ist wie mein Lebenselixier geworden. All der Stress, all die Belastung, die ich häufig im Alltag spüre, ist mit dem Laufen weg. Ich fühle mich danach einfach gut, bin voller Energie am Morgen und es gibt nichts Schöneres als in der Stille (oh ja– die Vögel sind da) bei aufgehender Sonne zu laufen. Okay, ich schaff das nicht immer, es gibt auch Abendläufe. Aber mein Leben ist durch das Leben auf jeden Fall um einiges schöner geworden!

Es wird noch einen weiteren Artikel in ein paar Wochen geben, wenn ich den ersten Wettkampf gelaufen bin. Ich werde dann auch noch auf die Themen innerer Schweinhund und Umgang mit Misserfolg eingehen und natürlich über meine Läufe berichten.

Bist Du auch Wiedereinsteiger oder würdest überhaupt gern anfangen und hast eine Frage, dann stell sie mir gern im Kommentar.

Alle mit * gekennzeichneten links sind Affiliate-links, das bedeutete, ich bekomme eine kleine Provision, solltest Du über diesen link kaufen. Für Dich ändert sich der Preis nicht.

Lass uns reden!

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Bis bald und herzliche Grüße aus dem MentalHouse

Hier kommst Du nochmal zum Minitest der Motivationstypen.

Weitere Blogartikel.

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VLOG-Tipps gegen schlechte Laune https://www.mentalhouse.de/vlog-tipps-gegen-schlechte-laune/ Tue, 10 Apr 2018 18:35:53 +0000 https://www.mentalhouse.de/?p=9142 Manchmal läuft aber auch alles schief.....schlechte Laune macht sich breit. Und da hilft auch kein positives Denken, sondern Dich an Dinge zu erinnern, die Dir einfach gute Laune machen. Ich zeige Dir eine spannende Möglichkeit.

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VLOG:
Wie Du Deine schlechte Laune ganz einfach verwandelst.

UTE STANGGASSINGER

Als ehemalige Nationalspielerin im Volleyball unterstützt sie heute mit Leidenschaft junge und junggebliebene Talente auf ihrem Weg an die Spitze und macht sie als Mensch ein großes Stück stärker.

In meinem VLOG veröffentliche ich regelmäßig mentale Impulse für Sportler als kurze Videos. (dieser VLOG ist genauso für Nichtsportler geeignet) Unter jedem Video findest Du eine Zusammenfassung. In diesem VLOG erkläre ich Dir, was Du tun kannst, wenn Dich die schlechte Laune mal überhand nimmt und Du nach einem Weg suchst, Dich schnell davon zu befreien.

Klar wäre es super, nie schlechte Laune zu haben, aber das ist schlichtweg unmöglich

Im heutigen mentalem Impuls zeige ich Dir eine Möglichkeit, wie Du schlechte Laune wieder in eine positive Stimmung für Dich umwandeln kannst. Im Übrigen bin ich der Meinung, das es nicht darum geht, ein unangenehmes Gefühl gleich wegzudrücken, sondern dieses auch zuzulassen. Aber heute geht es eben darum, wieder in eine gute Stimmung zu kommen.

Schau Dir am besten das Video an, da kommt vielleicht mehr rüber als beim Lesen. Du findest den Text zusammegefasst  aber trotzdem unter dem Video.

Mentale Videoimpulse.

Tipp #8 Tipps gegen schlechte Laune

Hallo, schön, dass du da bist.

Heute gibt es einen kleinen mentalen  Impuls aus dem MentalHouse und zwar aus meinem Coachingraum. Normalerweise  mache ich diese Botschaften ja immer draußen, weil ich so gern draußen bin. Aber das ist jetzt gerade ganz spontan, weil ich hatte gerade ein Coaching mit einer Schülerin und es ging um das Thema

  • mehr Freude wieder ins Leben integrieren

Weil dieses Mädchen gerade einfach viel erlebt hat, das ihr aber nicht so gefällt oder ihr nicht gut tut habe mit ihr eine ganz schöne Übung gemacht. Die passt auch in die Reihe “mentale Impulse” und egal ob Du Sportler, Schüler oder Student bist, oder mir einfach nur gerne zuschaust, würde ich hier gern diesen kleinen Impuls weitergeben und zwar geht es um folgendes:

Es gibt immer gute und schlechte Phasen im Leben und das wird auch immer so sein

Du kennst sicherlich Phasen in Deinem Leben und denkst….
….läuft irgendwie alles gerade gar nicht.
Viele Dingen gehen einfach schief. Du  hast das Gefühl, Du hast keine Unterstützung.
Du bist so ganz alleine.
Alles gerade ganz schwierig und was da hilft ist:

Fülle Deinen Pool 

Finde Dinge, Kleinigkeiten, Tätigkeiten die Dich aufbauen!
Aufbauen wenn es nicht so gut läuft!

Was ich da mache, ist folgendes:
Ich lasse auf so kleine Karteikärtchen, die du hier (im Video) mal siehst, so ganz kleine, einfach Dinge aufschreiben und zwar mindestens 30. ,besser wären sogar 50.

50 Dinge,  die Dir helfen, wenn es Dir mal nicht so gut geht,

Hier mal ein paar Stichpunkte, was meine kleine Kundin, sie ist 15 Jahre alt, heute aufgeschrieben hat:

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N

Schokoeis essen

N

spazieren gehen oder ins Kino

N

Bilder vom Parisurlaub anschauen

N

Lieblingsfilm als DVD

N

zum Mexikaner Essen gehen

N

Susanne (beste Freundin) anrufen

und so weiter.

Es sind eine ganze Menge Ideen entstanden. Die Idee dabei ist, dass man sich dieses Zettelpäckchen irgendwo hinlegt. Vielleicht in einen Schrank, neben’s Bett legt, oder unter’s Bett….

Und immer dann, wenn Du das Gefühl hast: Oh, mir geht es heute gar nicht gut, kannst Du Dir Deinen Stapel vornehmen und mal schauen, welche dieser Dinge sprechen mich heute an.

Womit kann ich meine schlechte Laune vertreiben?

Ist mir eher nach Aktivität?
Vielleicht brauche ich jemanden, der mit mir ins Kino geht oder ist mit eher nach einer duftenden Badewanne?

Das Tolle ist, dass Du dann einfach aus diesem Stapel was rausholen kannst, was Dir vielleicht im Moment der schlechten Laune oder der Traurigkeit gar nicht einfällt.

Das heute einfach mal ein etwas anderer mentaler Impuls, der gar nicht unbedingt was mit Sport zu tun hat, aber das kam mir gerade so, dass das vielleicht auch was für Dich sein könnte.

1.Schritt: schreibe 30 -50 Dinge auf, die Dir Spaß machen

2.Schritt: wenn Du schlechte Laune hast, lass Dich von Deinen eigenen Tipps motivieren

Das war der mentale Impuls zum Thema ” Tipps gegen schlechte Laune” und wie Du Dich selbst wieder in bessere positive Stimmung versetzt.

Willst Du gern mehr über Deine mentalen Fähigkeiten wissen, dann lade ich Dich ein, Dich in meiner mentalen Bibliothek umzuschauen. Dort findest Du zum Beispiel eine Entspannungs- Audio-Datei, mentale Tipps zur Wettkampfvorbereitung, einen Onlinetest zu Deinen mentalen Fähigkeiten und einige andere Sachen.

Hier kannst Du Dir den kostenlosen Zutritt verschaffen.

Zutritt anfordern
Willst Du kein Video verpassen, dann freue ich mich sehr, wenn Du meinen YouTube Kanal abonnierst. Hier geht’s zum Kanal. 

Hast Du Fragen oder stehst gerade vor einer großen sportlichen Herausforderung? Ich schenke Dir 30 min meiner Zeit, höre Dir zu und geb Dir ein paar Tipps. kontaktier mich sehr gern oder stelle Deine Fragen im Kommentar

Lass uns reden!

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Bis bald und herzliche Grüße aus dem MentalHouse

Weitere Blogartikel.

VLOG-Tipps gegen schlechte Laune

Manchmal läuft aber auch alles schief…..schlechte Laune macht sich breit. Und da hilft auch kein positives Denken, sondern Dich an Dinge zu erinnern, die Dir einfach gute Laune machen. Ich zeige Dir eine spannende Möglichkeit.

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Prüfungsvorbereitung-was Schüler von Sportlern lernen können https://www.mentalhouse.de/schueler-lernen-von-sportlern/ Sat, 17 Mar 2018 14:47:54 +0000 https://www.mentalhouse.de/?p=9091 Wie bereiten sich Sportler auf ihren Wettkampfhöhepunkt vor? Und was können Schüler darauf für ihre Abschlussprüfung lernen! Ich bericht von meinem Workshop aus einer 10.Klasse

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Training für das Endspiel- Schüler lernen von Sportlern.

UTE STANGGASSINGER

Als ehemalige Nationalspielerin im Volleyball unterstützt sie heute mit Leidenschaft junge und junggebliebene Talente auf ihrem Weg an die Spitze und macht sie als Mensch ein großes Stück stärker.

Tom, Lukas, Daniel, Sabine und viele andere der zehnten Klasse kommen so langsam die Krise, wenn sie daran denken, dass in weniger als 15 Wochen die Abschlussprüfungen beginnen.
In diesen Artikel erzähle ich Dir von einem Workshop mit Schüler und was diese dabei von Sportlern lernen konnten.

Von Sportlern lernen, heißt siegen lernen

Immer häufiger hören sie in den letzten Wochen Sätze wie:

jetzt fangt endlich mal an zu lernen jetzt aber Zeit.
es ist nicht mehr viel Zeit, nun mach endlich mal…

Alles gut gemeinte Ratschläge von Eltern, manchmal auch Lehrern. Ja, klar langsam muss es losgehen mit dem Lernen, nur was fehlt ist ein guter Plan, eine Motivation.

So denken die vier: Ach, vielleicht reicht ja auch nächste Woche oder übernächste und plötzlich steht die Prüfung vor der Tür und ein Gefühl der Panik macht sich breit.
Sie wissen, sie haben viel zu wenig gelernt oder schnell versucht in den letzten Tagen sich alles einzuimpfen, aber im Langzeitgedächtnis ist natürlich nichts angekommen.

Die Namen oben sind fiktiv gewählt, weil ich möchte ja nicht, dass sich die Schüler, mit denen ich in der letzten Woche diesen Workshop durchführte, sich hier erkennen.

Weil ich aber weiß, dass es vielen so geht,  möchte heute darüber erzählen, welche Erfahrungen die Jugendlichen mit dem Workshop machten und wenn Du selbst vor dem Thema Abschlussprüfung stehst, oder als Elternteil das hier liest, kannst Du oder Dein Kind vielleicht davon profitieren.

Aktiv dabei sein ist viel besser als nur zuhören!

Training für das Endspiel

So der Titel des Vortrages, den ich in allen drei Klassen der Realschule Prien halten durfte. aber es war mehr als nur ein Vortrag denn mein Ansporn war es, die jungen Leute abzuholen, mitzunehmen zu begeistern und ja auch für die Prüfung bzw. für das Lernen zu motivieren.

Und wie geht es leichter, als über den Sport und da gerade die Olympischen Winterspiele zu Ende waren und noch sehr präsent in den Köpfen, konnte ich anhand einiger Sportgeschichten den Jugendlichen deutlich machen, wie Sportler an solch eine Herausforderung herangehen, bzw. wie sie sich darauf vorbereiteten.

Ganz schnell stellten die Schüler fest, dass es sehr große Parallelen zwischen Sportlern und Schülern gibt.

Ein Sportler bereitet sich jahrelang auf so einen Wettkampfhöhepunkt, wie die Olympischen Spiele vor. Mit einem guten Plan, der strategischen Umsetzung, mit Durchhaltevermögen und einem großen Willen.

Mir ist völlig klar (gerade auch als Mutter eines 10. Klässlers), dass sich das nicht 1 zu 1 auf die Schule übertagen lässt und dass die Motivation und gerade der Wille und das Durchhaltevermögen bei Schülern vielleicht nicht ganz so zu erwarten ist.
Trotzdem ist es möglich, sich ein paar Dinge von Sportlern abzuschauen und diese zumindest in den letzten Wochen vor der Prüfung zu nutzen.

Was sich einfach sehr ähnelt:

Sportler bereiten sich jahrelang auf einen Wettkampfhöhepunkt vor, wie zum Beispiel die Olympischen Spiele und Schüler sind jahrelang in der Schule und müssen dann genau wie Sportler innerhalb einer Woche das zeigen, was sie drauf haben. All das Gelernte an einem Tag oder ein paar Tagen abrufen können.

Aber so Jungs und Mädels in dem Alter -und wie wir alle wissen, sind sie da alle in der Voll-Pubertät -haben mal von Haus aus meist in dieser Lebensphase so gar keinen Bock.

Da lohnt sich auf jeden Fall einen Blick zu den Sportlern, um ein bisschen abzuschauen. Wie gehen sie eigentlich vor?

Apropos abschauen. Falls Du wissen willst, wie du allgemein Deine Stärken aktivieren kannst, denn auch das kannst Du von Sportlern lernen, dann hol Dir meine Stärkenübung.

 Hol Dir die Stärken-Übung inkl. Video

Als erstes:

Finde ein wirklich lukratives Ziel, welches Dich so richtig ankickt

 

Auf meine Frage, was denn ihr Ziel für die Abschlussprüfung sei, kamen so verhalten Antworten wie:

ja die Prüfung schaffen… die Prüfung bestehen…..

Eher lustlos, fast schon gelangweilt. ist ja auch logisch. Bestehen ist das Ziel. Aber ganz ehrlich: für so ein Ziel setze ich mich nicht in Bewegung bzw. auf meinen Hintern, um zu lernen.

Was Du brauchst, ist ein Ziel für das es sich lohnt wirklich etwas zu tun. So beschäftigten wir uns im aller ersten Schritt mit einer attraktiven Zielfindung, angelehnt an die S-M-A-R-T Zielformel.

Ein Ziel soll spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sein. Vielleicht hast Du von der Zielformel, die eher aus dem Businesskontext stammt, schon mal gehört?

Ich möchte darauf gar nicht näher eingehen, sondern betonen, wie wichtig neben dem, dass es spezifisch, messbar usw. sein soll, eine Emotion enthalten soll, die Dich beflügelt.

Emotionen sind die Würze unseres Lebens, die Dich beflügeln oder bremsen.
Spürst Du Freude, Stolz oder Erleichterung in Dir, wird sie Dich antreiben.
Spürst Du Unsicherheit, Stress, Druck oder sogar Angst, wirst Du gehemmt sein.

Darum. Das wichtigste bei der Zielfindung: Deine Emotion!

Wie wirst Du Dich fühlen, wenn Du Dein Ziel erreicht hast?

 

Hier mal ein paar Beispiele, welche Zielformulierungen die Jugendlichen für sich gefunden haben.

N

Ich bin total happy heute am 20.07., dass ich den Abschluss mit 2,3 geschafft habe.

N

Heute am 25.07.halte ich mein Zeugnis in der Hand und könnte platzen vor Stolz, denn in Mathe habe ich tatsächlich noch die 3 geschafft

N

Juhu, geschafft!!! Frei-Schule vorbei! Ich habe den Abschluss geschafft, heute am 25.07. habe ich den Beweis, dass ich bestanden habe und kann jetzt……..eine riesige Party feiern!

Merkst Du den Unterschied?

Stell Dir bildlich und emotional vor, Du hast Dein Ziel schon erreicht! Da kommt Freude auf, oder?

Okay, den ersten Schritt geschafft. Das war dann auch der Zeitpunkt, als auch die müden Schüler plötzlich munter wurden.

Pin mich!

Nur wenn Dein Warum stark genug ist, wirst Du Dich auch bewegen.

 

So, nun hast Du ein attraktives Ziel…….jetzt brauchst Du den Treibstoff, jetzt darfst Du aufs Gas treten.

Wie Du den Turbo zünden kannst? In dem du ein richtig starkes WARUM findest.

u

Was hast Du davon?

u

Was kannst Du dann tun?

u

Was ist dann anders/besser?

u

Warum ist es interessant/attraktiv für Dich?

Dieses WARUM kann ein Booster sein, der Dich wirklich in die Aktion bringt. Ein paar Beispiele aus dem Workshop:

  • Ich brauche dann nie mehr früh morgens um 07:10 Uhr in der Schule sitzen (ja, hier in Prien beginnt die Schule so früh)
  • Ich verdiene mein erstes eigenes Geld
  • Ich muss Lehrerin xy nicht mehr sehen (ja auch das kann für Jugendliche ein starker Motor sein)
  • Ich gehe den wichtigen Schritt ins Erwachsenenleben
  • Nie mehr Matheschulaufgaben (okay, dass es die an der Berufsschule auch geben kann, war in dem Moment nicht klar)

Gedanken und Einstellungen bestimmen Dein Handeln

 

Und JETZT- Trommelwirbel kommt der wohl wichtigste Teil, den ich zugegebener Maßen nur in schriftlicher Form nicht so gut beschreiben kann. Aber vielleicht kennst Du die Übung aus der Kinesiologie, die der der Arm hält, wenn ich viel Energie habe und komplett nach unten fällt, wenn ich völlig kraft und saftlos bin. Einen ähnlichen Test gibt es in der Wingwave Coaching Methode, in der ein Ringfingertest genau zeigt, welche Worte oder auch welche Gedanken mich stressen.

Hier kannst Du etwas über den Myostatiktest nachlesen

Das war ziemlich beeindruckend, vor allem was passiert, wenn ich selbst schlecht über mich denke. Gedanken wie:

  • Ich kann es eh nicht!
  • Ich werde versagen

oder ähnliches wirken sich so stark auf das Unterbewusstsein aus, dass Du niemals Deine beste Performance liefern kannst.

Ein ebenfalls Super-Modell, um die Macht der Gedanken zu demonstrieren ist der Loop des Lebens. Dieser Loop lässt sich sehr einfach an vier Boxen erläutern.

Stell Dir mal folgende Geschichte vor:

Ein junges, 17 jähriges Mädel, nennen wir sie Lisa, befindet sich in der Ausbildung zur Friseurin. Sie ist absolut begeistert und hoch motiviert. Denn sie hat ein großes Ziel. Sie möchte Friseurmeisterin werden, träumt schon jetzt von einem eigenen Laden. Die Wände in lila, Schwarz-Weiß-Bilder an den Wänden, viele Stammkunden, die es lieben, von ihr verwöhnt zu werden.

Welche Bilder erzeugen diese Gedanken?

Richtig, sie sieht bereits den Laden vor sich. Sieht zufriedene Kunden und motivierte Angestellte.

Wie wirken diese Bilder auf ihren Körper?

Sie werden sich auf jeden Fall sehr positiv auswirken, denn sie hat gute Laune und geht aufrecht und selbstbewusst durch ihren Alltag.

Welchen Einfluss hat das auf ihre Erfahrungen?

Natürlich kannst Du auch mit einem guten Selbstbewusstsein mal negative Erfahrungen machen, dann kommen Deine Bewertungen ins Spiel. Aber gehen wir davon aus, die Erfahrungen sind positiv, z.Bsp. wird sie von einer Kundin gelobt oder erhält viel Zuspruch von ihrer Chefin. Sie wird sich bestärkt fühlen und immer mehr und immer selbstbewusster an ihrem Ziel festhalten.

Macht sie hingegen mal negative Erfahrungen, zum Bsp. Es geht mal ein Haarschnitt schief, wird sie vielleicht auch enttäuscht sein, wird diese Erfahrung aber als Lernschritt erkennen und unbeirrt ihren Weg weitergehen.

Negative Gedanken haben fatale Auswirkungen

 

das andere Extrem:

Stell Dir einen 17 jährigen Schreinerlehrling vor. Nennen wir ihn Lukas.

Lukas ist in der Ausbildung zum Schreiner in der Firma seines Vaters. Eigentlich wollte er ja lieber einer Ausbildung als Bankkaufmann machen, dann Zahlen begeistern ihn. Aber seinem Vater war wichtig, dass er in seine Fußstapfen tritt. Und die Idee: Lukas übernimmt die Firma seines Vaters, denn er fühlt sich nicht mehr so ganz fit, naja und so richtig erfolgreich läuft es auch nicht.

Lukas geht jeden Morgen eher mit Gedanken,

wie:
Eigentlich habe ich gar keine Lust….. die Kunden gehen mir auf den Keks…..ich werde das nie lernen, so absolut sauber zu arbeiten….

Was glaubst Du, hat Lukas für Bilder im Kopf?

Genau. Du ahnst es. Er sieht eher eine Schreinerei, die einfach nicht läuft, die zu wenig Kunden hat, vielleicht auch veraltete Maschinen. Das Geld für neue Investitionen ist nicht da….

Wie wirken diese Gedanken und Bilder auf Lukas Körper?

Sicher nicht so, dass er voller Selbstbewusstsein und aufrecht durch den Tag marschiert, sondern eher schlecht gelaunt und demotiviert. Und ja, diese Stimmung kann jeder sehen.

Wie wird Lukas mit Erfahrungen umgehen?

Positive Ereignisse oder Erfahrungen wird er gar nicht so bewusst wahrnehmen, denn eine negative Grundstimmung verhindert die Wahrnehmung. Die negativen Erfahrungen, z.Bsp. ein unzufriedener Kunde, ein nicht-erteilter Auftrag werden seine negative Überzeugung befeuern und neue Gedanken, wie:

ich habe es doch eh gewusst… kann gar nicht klappen….. immer wieder das gleiche….

werden seinen Negativloop weiter einheizen.

Beherrsche Deine Gedanken und lass Dich nicht von Deinen Gedenken beherrschen

 

Jetzt frag Dich selbst, welche Gedanken hast Du im Kopf?
Welche Bilder erzeugen diese Gedanken und wie wirken diese auf Deinen Körper?

Ach ja….. und da es ja ein Loop ist, kannst Du überall einsteigen. Zum Beispiel auch über Deinen Körper, in dem Du einfach mal versuchst, eine Woche lang mit sehr aufrechtem Gang, Schultern zurück und einem vielleicht sogar mit einem Lächeln im Gesicht durch die Gegend zu laufen. Du wirst überrascht sein…..

Um nochmal auf die Prüfungsvorbereitung und „meine Schüler“ zurückzukommen. Sie prüften anhand ihrer eigenen Gedanken ihren Loop und verstanden ganz schnell, wie viel Einfluss doch ihre Gedanken auf ihr Gefühl und ihr Selbstbewusstsein haben wird und damit auch auf den Erfolg.

Der Kreis schließt sich wieder im Sport. Kein Spitzensportler wird von sich denken, ich kann nicht Skispringen, wenn er Skispringer werden will. Kein Fußballer wird von sich denken, ich kann nicht gut genug schießen…..

Alles beginnt bei Deinen Gedanken.

Wenn Du also davon überzeugt bist, du kannst kein Mathe, wirst Du es nie lernen, denn die Grenzen beginnen immer in Deinem Kopf!

Am Ende gab es als Bonus noch einen Ausflug ins gehirngerechte Lernen, denn das Gehirn ist der wohl größte Lerntrumpf und leider glauben viele der Kids, es genügt so schnell-schnell ein paar Tage vorher zu lernen. Aber leider ist das Kurzzeitgedächnis von seiner Aufnahmefähigkeit begrenzt, so dass es eigentlich keine andere Chance gibt, als auch so zu lernen, dass die Lerninhalte auch ins Langzeitgedächtnis gelangen.

Zum Thema “gehirngerechetes Lernen findest Du im Netzt eine ganze Menge Hilfe. Ich bin ein großer Fan von Vera Birkenbihl, der Pionierin für gehirngerechtes Lernen (hier eins ihrer genialen Videos) und Gerald Hüther, dessen Bücher ich sehr empfehlen kann.

Hier gehts zum Buch (*)

Etwas mehr Hirn, bitte: Eine Einladung zur Wiederentdeckung der Freude am eigenen Denken und der Lust am gemeinsamen Gestalten

(*dies ist ein Affiliate Partnerlink und bedeutet, ich bekomme ein kleine Provision, wenn Du dieses Buch über den link kaufen solltest.)

Auch super interessant ein pdf zum gehirngerechtem Lernen.

Hier noch ein tolles pdf direkt zum Downloaden findet Du hier 

 

So, nun komme ich fast zum Ende. Dieser Blogartikel ist so fast ein bisschen aus dem Rahmen gefallen, da meine Artikel sich sonst sehr mit den Themen aus dem Sport beschäftigen.

Da Du aber wirklich viel von Sportlern lernen kannst , lege ich Dir meine Stärkenaktivierung sehr ans Herz. Darin lernst Du, wie Du Deine Stärken erkennst und in Dir aktivierst. Auf jeden Fall eine sehr sinnvolle Sache für mehr Selbstbewusstsein, die ja in einer Prüfungssituation nicht schaden kann.

Ich wünsche Dir oder Deinem Kind eine möglichst stressfreie Zeit durch die Prüfung. Falls Du in meiner Nähe bist, kontaktiere mich gern über mein Kontaktformular (im Menü). Bist Du Sportler und Dich interessieren weitere Inhalte zu mehr mentaler Stärke im Sport, dann schau Dich gern weiter um oder buche ein Kennenlerngespräch via Skype mit mir.

Lass uns reden!

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Bis bald und herzliche Grüße aus dem MentalHouse

Weitere Blogartikel.

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VLOG-Selbstheilungskräfte mit Mentaltechniken aktivieren https://www.mentalhouse.de/vlog-mentaltraining-bei-sportverletzungen/ Sun, 25 Feb 2018 14:15:48 +0000 https://www.mentalhouse.de/?p=9047 Niemand ist gern verletzt. Schon gar nicht so, dass Dich die Verletzung gefühlt um Monate zurück wirft. Wusstest du, dass Du mit Mentaltechniken schneller wieder fit werden kannst?

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VLOG:
Schneller wieder fit nach Verletzungen-mit Mentaltraining!

UTE STANGGASSINGER

Als ehemalige Nationalspielerin im Volleyball unterstützt sie heute mit Leidenschaft junge und junggebliebene Talente auf ihrem Weg an die Spitze und macht sie als Mensch ein großes Stück stärker.

In meinem VLOG veröffentliche ich regelmäßig mentale Impulse für Sportler als kurze Videos. Unter jedem Video findest Du eine Zusammenfassung. In diesem VLOG erkläre ich Dir, was Du tun kannst, wenn Dich Verletzungen aus der Bahn werfen. Denn auch da hilft Dir Mentaltraining, um schneller wieder fit zu werden.

Verletzungen sind immer unerwünscht, lassen sich aber nur selten ganz vermeiden

Im heutigen mentalem Impuls geht es um das Thema Mentaltraining bei Sportverletzungen. Ein Thema, welches vielen noch nicht bekannt ist. Aber auch hierbei kannst Du mit der richtigen Technik und Einstellung Deine Selbstheilungskräfte aktivieren und mit Mentaltraining Sportverletzungen schneller überwinden.

Schau Dir am besten das Video an, da kommt vielleicht mehr rüber als beim Lesen. Du findest den Text zusammegefasst  aber trotzdem unter dem Video.

Mentale Videoimpulse.

Tipp #7 Mentaltraining bei Sportverletzungen

In diesem kurzem Video möchte ich Dir erklären, was Du tun kannst um nach Sportverletzungen schneller wieder fit zu werden.

Diese Tipps sind für Dich, wenn Du eine Verletzung hast oder hattest und der Meinung bist, Du könntest noch was tun
um einfach schneller wieder fit zu werden.
Dazu möchte ich Dir drei Schritte erklären, die Du machen kannst, damit Du schneller wieder im Wettkampfgeschehen oder im Training bist.

3 Schritte, um Dich mit Mentaltechniken schneller wieder fit zu machen.

Schritt 1 – positive Formulierungen

Du stellst Dir…..nein finde Sätze für Dich,  die Deine optimale Bewegung beschreiben.

Hier ein Beispiel:
Angenommen Du hast eine Knieverletzung, dann wirst Du sagen können:

Mein Knie hält! 
Es ist stabil!
Ich kann wieder alles machen!
Ich kann Fußball spielen!
Ich kann laufen, kann springen!

Also, Du wirst das Ganze mit Sätzen, mit positiven Sätzen erstmal untermauern!

Das ist Schritt 1.
Warum Du das machst? Ganz einfach, um Deinen vielleicht negativen Gedanken entgegen zu wirken. Finde positive Sätze, am besten in Bezug auch auf deinen Bewegungsablauf.

Schritt 2 – Deine optimale Bewegung

Stell Dir Deine optimale Bewegung von außen vor. Das nennt sich “verdecktes Wahrnehmungstraining”!

Hier wieder ein Beispiel:
Du bist Hochspringer und kannst im Moment nicht hochspringen, weil Du verletzt bist. Stell Dir Deinen perfekten Anlauf, den
perfekten Absprung, den Abdruck mit Deinem Sprungfuß vor und Du siehst Dich über die Latte fliegen.

anderes Beispiel:
Du bist Fußballer und hast eine Verletzung am Knie, Fuß oder Bein und dann siehst Du Dich im Zweikampf wieder absolut mutig agieren. Du siehst vor allem wie Dein Knie, Dein Fuß hält.

Denk daran: Du siehst dich von außen! (verdecktes Wahrnehmungstraining)

Schritt 3 – Du bist in dem Moment mit all Deinen Sinnen

Der 3. Schritt ist vielleicht der bedeutendste und nennt sich ideomotorisches Training.
Das bedeutet: Du gehst mit Deinem ganzen Gefühl in den Bewegungsablauf. Du trainierst in Gedanken den Bewegungsablauf

Wie fühlt es sich an, wenn ich mein Sprungbein wieder optimal belasten darf?

Und dann fühle richtig nach in dieses:
Wie fühlt es sich an: wenn ich springe, wenn ich mich voll abdrücke, beim Hochsprung,
beim Weitsprung? Oder wie fühlt es sich an,  wenn ich wieder richtig schnell laufen kann? Beim Fußball, im Sprint, im Zweikampf. Wie
fühlt es sich an wenn mein Knie wieder völlig gesund ist und hält? Wie ist das?

Das sind die drei Schritte, die Du ohne viel Aufwand für Dich tun kannst, um Dich geistig mental wieder schneller zu aktivieren. Es gibt da übrigens auch Studien, die belegen, dass dieses ideomotorische Training auch zu einem Muskelwachstum
führt.
Wenn Du einen Kreuzbandriss hattest und sechs Wochen eine Schiene tragen musstest, dann kannst Du schon während Du die Schiene trägst genau dieses Training machen, weil Du mit Deinem Geist sozusagen diese Muskeln auch wieder trainierst.
Natürlich nicht genauso, wie als wenn Du richtiges Krafttraining machen würdest oder laufen würdest. Das ist ganz klar!
Aber die Studien belegen, dass ungefähr 20 bis 30 Prozent, von dem was Du normal trainieren könntest, das kannst Du mit Mentaltechniken auch trainieren.

Pin mich!

Ich wiederhole zum Schluss für Dich nochmal die drei Schritte.

1.Schritt: finde positive Sätze für Dich.

2.Schritt: sieh Dich von außen in Deiner optimalen Bewegung

3. Schritt: Fühl die optimale Bewegung und führe sie in Gedanken aus

Das war der mentale Impuls zum Thema ” Mentaltraining bei Sportverletzungen. Es gibt dazu einen ausführlichen Blogartikel dazu, den du hier finden kannst.

https://www.mentalhouse.de/mentaltraining-nach-sportverletzung/

Willst Du gern mehr über Deine mentalen Fähigkeiten wissen, dann lade ich Dich ein, Dich in meiner mentalen Bibliothek umzuschauen. Dort findest Du zum Beispiel eine Entspannungs- Audio-Datei, mentale Tipps zur Wettkampfvorbereitung, einen Onlinetest zu Deinen mentalen Fähigkeiten und einige andere Sachen.

Hier kannst Du Dir den kostenlosen Zutritt verschaffen.

Zutritt anfordern

Willst Du kein Video verpassen, dann freue ich mich sehr, wenn Du meinen YouTube Kanal abonnierst. Hier geht’s zum Kanal. 

Hast Du Fragen oder stehst gerade vor einer großen sportlichen Herausforderung? Ich schenke Dir 30 min meiner Zeit, höre Dir zu und geb Dir ein paar Tipps. kontaktier mich sehr gern oder stelle Deine Fragen im Kommentar

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Weitere Blogartikel.

VLOG-Tipps gegen schlechte Laune

Manchmal läuft aber auch alles schief…..schlechte Laune macht sich breit. Und da hilft auch kein positives Denken, sondern Dich an Dinge zu erinnern, die Dir einfach gute Laune machen. Ich zeige Dir eine spannende Möglichkeit.

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VLOG-Wie du entspannt mit sportlichen Niederlagen umgehst https://www.mentalhouse.de/vlog-umgang-mit-sportlichen-niederlagen/ Wed, 21 Feb 2018 20:22:59 +0000 https://www.mentalhouse.de/?p=9018 Klar verlierst Du nicht gern! Niemand.... aber Niederlagen sind auch wichtig und zeigen Dir einen Lerneffekt und ein wichtiger Impuls: DU BIST NICHT DEIN ERGEBNIS!

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VLOG:
Wie Du mit sportlichen Niederlagen entspannt umgehen kannst!

UTE STANGGASSINGER

Als ehemalige Nationalspielerin im Volleyball unterstützt sie heute mit Leidenschaft junge und junggebliebene Talente auf ihrem Weg an die Spitze und macht sie als Mensch ein großes Stück stärker.

In meinem VLOG veröffentliche ich regelmäßig mentale Impulse für Sportler als kurze Videos. Unter jedem Video findest Du eine Zusammenfassung. In diesem VLOG erkläre ich Dir, wie Du entspannt mit sportlichen Niederlagen umgehen kannst und warum Niederlagen auch gut sind.

Auch nach sportlichen Niederlagen geht die Welt nicht unter

Im heutigen mentalem Impuls geht es um das Thema Niederlagen.Umgang mit Niederlagen im Sport oder auch Enttäuschungen (auch im normalem Leben)

Schau Dir am besten das Video an, da kommt vielleicht mehr rüber als beim Lesen. Du findest den Text zusammegefasst  aber trotzdem unter dem Video.

Mentale Videoimpulse.

Tipp #6 Umgang mit sportlichen Niederlagen

Heute möchte ich Dir erzählen, was Du tun kannst, wenn Du mit den Enttäuschungen nach Niederlagen nicht zurecht kommst.

Und zwar als aller-aller-erstes:
Du weißt natürlich: Niederlagen gehören zum Leben dazu. Das ist so und wird sich auch niemals ändern. aber es natürlich
trotzdem bitter und vielleicht bist Du danach wahnsinnig traurig, irgendwie emotional, vielleicht auch wütend und als allererstes möchte ich dir sagen:

DU BIST NICHT DEIN ERGEBNIS!

Egal was da passiert ist. Du hast was verloren, ja ein Spiel, einen Wettkampf, auch was im privaten Bereich,
aber das bist nicht Du!
Du bist deswegen kein schlechterer Mensch.
Du bist deswegen nicht wertloser oder allgemein ein Verlierer oder nicht gut genug,
sondern du bist NICHT DEIN ERGEBNIS!

Ich glaube, dass ist das aller aller wichtigste, was ich auf meinen Kunden immer mitgebe:

Es war nur ein Wettkampf!
Nur ein Spiel!

Was Du natürlich tun kannst:
Am Anfang, ja ärgere Dich richtig, sei richtig sauer, das ist in Ordnung für eine kurze Zeit und
dann würde ich Dir empfehlen, mal genau hinzuschauen, denn jede Niederlage hält einen Lerneffekt für Dich bereit.

Ja. Also wenn Du irgendwas noch nicht gut genug gemacht hast in Deinem Sport (oder auch woanders)  dann sagt Dir Dein Unterbewusstsein:” Hey hier gibt’s noch was zu lernen” deswegen der 1. Tipp für Dich:

N

Frage Dich Habe ich heute alles gegeben?

Wenn die Antwort lautet: ja, habe ich!
Dann musst Du erst mal anerkennen, mein Gegner war einfach besser. Sagst Du nein, ich habe nicht alles gegeben,
dann frage Dich:

WARUM NICHT? Und was kann ich das nächste mal besser machen?

In jeder Niederlage steckt viel Potenzial für Dich!

Was mache ich anders, was ist mein Lerneffekt aus dieser Niederlage?
Diese Fragen kannst Du übrigens auch stellen, wenn Du die erste Frage mit ja beantwortet. Also, wenn du ALLES gegeben
hast und trotzdem hat es nicht gereicht…..
Vielleicht findest Du trotzdem was, Du sagst: Okay, das mache ich beim nächsten mal anders und ganz ganz wichtig:

N

Bleibt dabei wohlwollend mit Dir

Verurteile Dich nicht, sondern geh ganz wirklich sachlich-analytisch ran.

Was mache ich das nächste mal anders, wenn Du z.B. ein Tennisspieler bist. Du hast vielleicht zu sehr auf die starke Hand
des Gegners gespielt…. zu erkennen: “Mensch, ich hätte mehr auf seine schwache Hand auf seine Rückhand spielen müssen.

Das hätte ich besser machen können, oft sind es die ganz banalen Dinge!
Eine weitere Empfehlung:

Pin mich!

N

Schließ die Niederlage mit einem Ritual ab

Du sagst zum Beispiel:
“Okay, vorbei, vergessen: auf ein neues!”
Es gibt da ganz gute Schlagwörter, Zeichen oder Symbole.
Es ist vorbei, Du kannst die Welt, die Zeit nicht zurückdrehen, Ja und auch eine Niederlage, so bitter sie war, ist nicht mehr änderbar.

Du kannst nur aus den Erfahrungen lernen und deswegen sagt ich auch immer im Coaching:
“Hey toll, dass Du mal wieder verlieren durftest….”,

ja wenn das natürlich nicht so gern gehört wird…..lass uns mal schauen, was kannst Du für Deinen weiteren Weg, für Deine Stärkung, für Deine Persönlichkeit mitnehmen kannst.

Weil das weißt Du ja schließlich:

Wieder ein Stück besser werden als gestern!!!

das war so  in etwa der Text aus dem Video:

Wenn Dich mentale Themen aus dem Sport interessieren, lade ich Dich ein mal zu überprüfen, wie es um Deine mentalen Fähigkeiten steht. Ich habe einen kleinen Onlinetest entwickelt, den Du hier kostenlos durchführen kannst.

Onlinetest durchführen
Einen passenden Blogartikel, der das Thema Umgang mit Niederlagen noch mal sehr umfassend behandelt, findest Du hier:

https://www.mentalhouse.de/niederlagen-verarbeiten/

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Hast Du Fragen oder stehst gerade vor einer großen sportlichen Herausforderung? Ich schenke Dir 30 min meiner Zeit, höre Dir zu und geb Dir ein paar Tipps.

Und zum Schluss nochmal: DU BIST NICHT DEIN ERGEBNIS!

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Weitere Blogartikel.

VLOG-Tipps gegen schlechte Laune

Manchmal läuft aber auch alles schief…..schlechte Laune macht sich breit. Und da hilft auch kein positives Denken, sondern Dich an Dinge zu erinnern, die Dir einfach gute Laune machen. Ich zeige Dir eine spannende Möglichkeit.

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VLOG-Handlungsziele statt Ergebnisse https://www.mentalhouse.de/vlog-handlungsziele-statt-ergebnisse/ Tue, 30 Jan 2018 12:19:28 +0000 https://www.mentalhouse.de/?p=8897 Im Wettkampf strebst Du das beste Ergebnis an. Klar! Aber an das Ergebnis denken bringt während des Wettkampfes nichts. Deshalb hilft nur eins: Definiere ganz klar Deine Handlungen!

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VLOG:
Vergiss das Ergebnis und konzentriere Dich auf Deine Handlungen.

UTE STANGGASSINGER

Als ehemalige Nationalspielerin im Volleyball unterstützt sie heute mit Leidenschaft junge und junggebliebene Talente auf ihrem Weg an die Spitze und macht sie als Mensch ein großes Stück stärker.

In meinem VLOG veröffentliche ich regelmäßig mentale Impulse für Sportler als kurze Videos. Unter jedem Video findest Du eine Zusammenfassung. In diesem VLOG erkläre ich Dir, warum es keinen Sinn macht, Dich auf ein Ergebnis zu konzentrieren. Und natürlich, was Du stattdessen tun kannst.

Vergiss das Ergebnis, wenn Du siegen willst

“Hallo und Guten Morgen!

Heute geht es um das Thema: Handlungsziele im Wettkampf! Wie kannst Du Dich gehirngerecht
dabei unterstützen, im Wettkampf das zu erreichen, was Du möchtest.

Schau Dir am besten das Video an, da kommt vielleicht mehr rüber als beim Lesen. Du findest den Text aber trotzdem unter dem Video.

Mentale Videoimpulse.

Tipp #1 Handlungen statt Ergebnisse

Handlungsziele ist so ein großes Wort, aber eigentlich ist es ganz einfach. Es geht darum, dass Du im Wettkampf nicht im Kopf
haben sollst, welches Ergebnis Du erreichen willst. Sondern Du sollst ganz konkret Deine Handlungen definieren. Warum? Ganz einfach:

Unserer Gehirn kann mit solchen Anweisungen, wie: Ich werde heute Erster! Ich spiele heute…!  

Weil ich gerade beim Golfen bin ein Beispiel: ich spiele heute drei Schläge unter meinem Handicap oder ich verbessere heute meinen Rekord im Weitsprung, ganz egal

DAS SIND ERGEBNISZIELE! Super wenn Du das definiert hast, aber im Wettkampf selber bringen sie Dir gar nichts, weil Dein Gehirn
damit nichts anfangen kann. Was sollte Dein Gehirn machen, wenn Du sagst, ich spiele heute 40 Nettopunkte? Oder ich springe heute
5,80m. Es hat keine Ahnung wie es das tun soll soll!

Deswegen mein Tipp heute für Dich: überlege Dir ganz genau was Du konkret tun willst, um Deinem Ziel näher zu kommen. Mit dem “konkret” meine ich zum beispiel beim golfen okay ” ich schwinge locker durch den Ball” oder “ich achte bei den kurzen Schlägen darauf,
dass ich den Kopf unten lasse” Das ist jetzt eher für die Hobbygolfer wie mich, die einfach mit solchen Dingen auch arbeiten müssen. Ich muss mir noch Gedanken über meine Technik machen.
Bei der Leichtathletik zum Beispiel könnte es sein: Wenn du Sprinter oder Springer bist: okay, ich achte darauf dass meine Schrittfrequenz am Start extrem schnell ist, damit die Geschwindigkeit aufnehme und damit die Chance habe weiter zu springen.

oder im Fußball:
Ich achte heute, dass ich aggressiv in die Zweikämpfe gehe: ” ich bin heiß, ich geh aggressiv rein”, Körpersprache, Körper zwischen Ball und Gegner, solche oder ähnliche Dinge. GANZ KONKRETE ZIELE!

Deine Handlungen bestimmen Dein Ergebnis! Und nur die Handlungen kannst Du beeinflussen.

Passen Deine Handlungen zu Deinen Vorstellungen werden auch Deine gewünschten Ergebnisse nicht ausbleiben.

Pin mich!

das der Text aus dem Video:

Wenn Dich mentale Themen aus dem Sport interessieren, lade ich Dich ein mal zu überprüfen, wie es um Deine mentalen Fähigkeiten steht. Ich habe einen kleinen Onlinetest entwickelt, den Du hier kostenlos durchführen kannst.

Onlinetest durchführen

Einen passenden Blogartikel, der das Thema Handlungsziele noch etwas ausführlicher behandelt, findet Du hier:

Warum Du Dich auf Handlungsziele statt auf Ergebnisziele konzentrieren solltest!

Willst du kein Video verpassen, dann freue ich mich sehr, wenn Du meinen YouTube Kanal abonnierst. Hier geht’s zum Kanal. 

Hast Du Fragen oder stehst gerade vor einer großen sportlichen Herausforderung? Ich schenke Dir 30 min meiner Zeit, höre Dir zu und geb Dir ein paar Tipps.

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Bis bald und herzliche Grüße aus dem MentalHouse

Weitere Blogartikel.

VLOG-Tipps gegen schlechte Laune

Manchmal läuft aber auch alles schief…..schlechte Laune macht sich breit. Und da hilft auch kein positives Denken, sondern Dich an Dinge zu erinnern, die Dir einfach gute Laune machen. Ich zeige Dir eine spannende Möglichkeit.

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VLOG-Nervosität regulieren https://www.mentalhouse.de/vlog-nervositaet-reduzieren/ Tue, 30 Jan 2018 12:16:53 +0000 https://www.mentalhouse.de/?p=8842 Nervosität vor dem Wettkampf kennt wohl jeder Sportler. Das ist auch bis zu einem gewissen Grad gut. Ist aber die Nervosität zu stark, dass sie Dich hemmt, habe ich hier zwei schnelle Tipps für Dich.

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VLOG:
Nervosität vor dem Wettkampf regulieren.

UTE STANGGASSINGER

Als ehemalige Nationalspielerin im Volleyball unterstützt sie heute mit Leidenschaft junge und junggebliebene Talente auf ihrem Weg an die Spitze und macht sie als Mensch ein großes Stück stärker.

In meinem VLOG veröffentliche ich regelmäßig mentale Impulse für Sportler als kurze Videos. Unter jedem Video findest Du eine Zusammenfassung. In diesem VLOG gebe ich Dir zwei Tipps, wie Du Deine Nervosität vor schwierigen Situationen regulieren kannst.

2 Tipps gegen akute Nervosität vor dem Wettkampf

“Hallo, hier ist Ute Stanggassinger von MentalHouse.

Schön, dass Du da bist. In diesem kurzen Video möchte ich Dir heute einen mentalen Impuls geben zum Thema “Nervosität regulieren”.

Schau Dir am besten das Video an, da kommt vielleicht mehr rüber als beim Lesen. Du findest den Text aber trotzdem unter dem Video.

Mentale Videoimpulse.

Tipp #2 Nervosität regulieren

und hier der Text zum Überfliegen: ( hier so geschrieben, wie im Video gesprochen) 

“Ich glaube jeder kennt das Thema:
Ich bin einfach vor einer Situation oder in einer Situation wahnsinnig nervös.

Dieses Thema ist sehr groß und vielschichtig, so dass ich beschlossen habe, dass auch in meiner Webinarserie mit aufzunehmen. Und heute in diesem Video möchte ich Dir, damit es nicht zu lang wird, zwei Ideen mitgeben,

der 1. Tipp, den ich Dir geben möchte, ist:

Reguliere die Nervosität über die Atmung

Was ich genau meine, möchte ich Dir auch gerne zeigen, deswegen sitze ich auch heute hier in meinem Sessel.

Und zwar, wenn Du nervös bist, kennst Du, dass Du in deinem Körper irgendwo ein unangenehmes Gefühl hast.
Dein Herz rast schneller, vielleicht macht die Brust sich eng, der Bauch kribbelt. Man spürt es auf jeden Fall körperlich. Und was Du tun kannst, ist, dass Du das Gefühl nicht wegdrängst, sondern das Gefühl ganz bewusst wahrnimmst und mit Deiner Atmung als erstes versuchst, auch in dieses Gefühl zu atmen.

Beim Einatmen dieses Gefühl w-e-i-t-e-r zu machen.

Ein Beispiel: Wenn ich jetzt sage, ich habe eine Nervosität,  eine Enge in der Brust, dann setze ich mich hin. Nehme erstmal wahr, wo ich sitze, spüre meine Füße unter dem Boden und beim Einatmen achte ich darauf, dass ich dieses Gefühl in der Brust extrem weit mache. Die Atmung erweitert meinen Brustkorb.
Das funktioniert so: ich atme ein bis in den Brustkorb hinein und beim Ausatmen versuche ich diese angestaute Energie über den Körper wieder abzugeben in den Boden. Also über meine Füße in den Boden zu bringen. Das heißt, ich atme ein, mach die Brust weit,……und ich atme lange aus und gehe mit meinen Gedanken wirklich der ganzen Atmung mit und versuche sie in den Boden abzugeben. Und wenn Du das zwei, dreimal machst, möglichst in Ruhe, dann wirst du merken, dass du ruhiger wirst. Und wenn Du jetzt Sportler bist und sagst:

“ich habe keine Ruhe”. Doch die findest Du. Weil Du atmest sowieso immer.
Mal angenommen, Du bist Tennisspieler und musst die Seite wechseln, und merkst, jetzt kommt der entscheidende Satz, der Tie-break und Du bist nervös. Setzt Dich kurz hin, Du hast eh Deine Bank.

Atme ein, nimm es wahr und lass mit der Atmung…die Nervosität, die Anspannung wieder abfließen.

Tipp 2: Erweitere Dein Blickfeld und entspanne Dein Gehirn

Wenn wir nervös sind, dann sind wir sehr fixiert, sehr im Moment, was positiv ist. Wir sind nämlich im Hier und jetzt! Und trotzdem ist da ja so eine Angst, so eine Unsicherheit da, ich könnte es nicht schaffen, ich könnte mich blamieren…

Diese Angst macht unseren Blick starr. Ja, vielleicht kennst Du das. Wenn man erschrickt, hat man einen ganz starren Blick. Und was da einfach super hilft und schnell anwendbar ist, lockere Deine Augen. Also versuch ganz bewusst für deine Augen einen großen Raum zu schaffen, indem Duu wirklich bewusst mit Deinen Augen überall hinschaust.

Nach oben, nach unten, nach links, nach rechts.

Diese Augenentspannung führt gleichzeitig zu einer Entspannung im Gehirn.

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Über das Erweitern des Blickwinkels in alle Richtungen entspannst Du Dein Gehirn.

Und Du wirst merken, wenn auch vielleicht nicht so stark wie bei der Atmung, dass Du Dich wieder beruhigst.

Das waren einfach mal zwei Tipps von mir, weil ich gemerkt habe auch in meinen Coachings, dass das Thema Nervosität immer eine große Rolle spielt.”

das der Text aus dem Video:

Übrigens eine gute Übung, um vorbeugend etwas für mehr Ausgeglichenheit zu sorgen ist die Übung, mein sicherer Ort , die Du dir als Audiodatei hier kostenlos herunterladen kannst:

Audio anfordern

 

Einen passenden Blogartikel, der das Thema Nervosität regulieren noch etwas umfangreicher durchleuchtet, findest Du hier: Willst du kein Video von mir verpassen, freue ich mich, wenn Du meinen YouTube Kanal abonnierst. Hier geht’s zum Kanal.

6 Schritte um Deine Nervosität vor dem Wettkampf zu bekämpfen

Hast Du Fragen oder stehst gerade vor einer großen sportlichen Herausforderung? Ich schenke Dir 30 min meiner Zeit, höre Dir zu und geb Dir ein paar Tipps.

 

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Weitere Blogartikel.

VLOG-Tipps gegen schlechte Laune

Manchmal läuft aber auch alles schief…..schlechte Laune macht sich breit. Und da hilft auch kein positives Denken, sondern Dich an Dinge zu erinnern, die Dir einfach gute Laune machen. Ich zeige Dir eine spannende Möglichkeit.

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VLOG-Ziele richtig visualisieren https://www.mentalhouse.de/vlog-ziele-richtig-visualisieren/ Tue, 30 Jan 2018 12:11:12 +0000 https://www.mentalhouse.de/?p=8888 Dein Ziel zu visualisieren ist total gut. So zu tun, als hättest Du es schon erreicht, was häufig noch in Seminaren verkauft wird, ist gefährlich und bringt Dich eher von deinem Ziel weg als hin.

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VLOG:
Ziele richtig visualisieren.

UTE STANGGASSINGER

Als ehemalige Nationalspielerin im Volleyball unterstützt sie heute mit Leidenschaft junge und junggebliebene Talente auf ihrem Weg an die Spitze und macht sie als Mensch ein großes Stück stärker.

In meinem VLOG veröffentliche ich regelmäßig mentale Impulse für Sportler als kurze Videos. Unter jedem Video findest Du eine Zusammenfassung. In diesem VLOG erkläre ich Dir, wie Du Ziele richtig visualisierst, damit Du nicht vor lauter Wunschvorstellungen Deine Handlungen vergisst.

Worauf es beim Visualisieren wirklich ankommt

Schau Dir am besten das Video an, da kommt mehr rüber, als beim Lesen. Du findest den Text des Videos aber auch unter dem Video. 

Mentale Videoimpulse.

Tipp #3 Ziele richtig visualisieren

Und hier für die Leser:

“Hallo!
das ist ein kurzes Video zum Thema: Ziele richtig visualisieren. Mein Name ist Ute Stanggassinger von MentlaHouse.

Schön, dass Du da bist. Du siehst, ich stehe hier zufälligerweise gerade vor einer Zielscheibe von Bogenschützen. Ich war gerade joggen und hab’ das gesehen und dachte mir ganz spontan, dazu sage ich doch mal was. Weil das ein schönes Bild zum Thema Ziele ist- die Zielscheibe.

Ich möchte Dir einen Tipp geben, was Du beachten solltest ,wenn Du Dein Ziel, egal in welcher Sportart richtig visualisieren willst. Ich gehe mal davon aus, dass Du weißt, was visualisieren ist: Ja, so vorstellen von Deinem Ergebnis, Du kannst Dich in Deinen  erfolgreichen Wettkampf beamen, so tun als ob Du Dein Ziel schon erreicht hättest.

Du sollst so tun als ob und dann ist alles gut, stimmt leider nicht so ganz

Hier kommt jetzt die große Krux. Leider wird das oft noch falsch gemacht, dass man Ziele so visualisiert und mit dem ganzen Gefühl da reingeht und so tut, als hätte man sein Ziel schon erreicht.

Das Fatale dabei ist: Dein Unterbewusstsein nimmt wahr: ich muss ja eh nichts mehr tun! Alles schon erledigt!

Deshalb mein Tipp für Dich:
Wenn Du Dein Ziel visualisieren möchtest, was durchaus total gut ist, dann mache es folgendermaßen:

Du stellst Dir Dein Ziel vor! Beobachtest Dich aber von außen, so als wenn Du Dich selbst siehst im Wettkampf, wie Du
vielleicht erfolgreich läufst, springst, Fußball spielst, Bogen schießt und wie Du Dein Ziel erreichst.

Aber Du beachtest Dich von außen.

Das nennt man dissoziiert. Wenn Du Dich von außen, mit Abstand betrachtest, weiß Dein Unterbewusstsein, es muss auch noch was tun für das Ziel.

Es gibt Studien, (bei Studenten in der Prüfungsvorbereitung zum Bsp. von Prof. Wiseman durchgeführt) dass Studenten die sich beim Visualisieren IM Gefühl (assoziiert) befanden und so getan haben als hätten sie die Prüfung schon geschafft. nicht so erfolgreich waren wie die, die sich nur von außen gesehen haben, ohne mit dem Gefühl in die erfolgreiche Prüfung zu gehen.

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Der Grund: wenn Du Dich schon zu sehr in das Gefühl gibst, denkst Du hast es geschafft, glaubst Du musst nichts mehr dafür tun.

Deswegen:

Schau Dich von außen an und schieb dann Dein Zielbild in die Zukunft.

Im nächsten Schritt wirst Du Handlungsziele formulieren, diese findest Du in dem VLOG Handlungsziele und ausführlich im Blogartikel:

Warum Du Dich auf Handlungsziele statt auf Ergebnisziele konzentrieren solltest!

Bist Du jemand, der am Thema mentale Stärke im Sport interessiert ist, dann lade ich Dich ein, den mentalen Online-Fitness-Test zu machen. Du erfährst in welchen Bereichen Du schon ganz gut unterwegs bist und wo noch Luft nach oben ist. Das Besondere: Du führst den Onlinetest durch und erhältst drei persönliche Tipps per Vidoebotschaft, in Ausnahmefällen auch per Mail von mir.

 Test durchführen

Willst Du kein Video verpassen, dann freue ich mich, wenn Du meinen Kanal auf YouTube abonnierst. Hier gehts zum Kanal.

Und überhaupt darfst Du mich gern kontaktieren. Stell mir Deine Frage oder kontaktiere mich zu einem Gespräch. Ich helfe Dir gern weiter.

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Weitere Blogartikel.

VLOG-Tipps gegen schlechte Laune

Manchmal läuft aber auch alles schief…..schlechte Laune macht sich breit. Und da hilft auch kein positives Denken, sondern Dich an Dinge zu erinnern, die Dir einfach gute Laune machen. Ich zeige Dir eine spannende Möglichkeit.

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VLOG-Einen Sch….musst Du! https://www.mentalhouse.de/vlog-ich-muss-gar-nichts/ Tue, 30 Jan 2018 12:09:50 +0000 https://www.mentalhouse.de/?p=8899 Ich muss gar nichts! zumindest fast nichts. und trotzdem schleicht sich diese fiese Wort häufig in unseren Sprachschatz. Dabei erzeugt genau dieses Wort so einen Stress.

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VLOG:
Ich muss gar nichts!

UTE STANGGASSINGER

Als ehemalige Nationalspielerin im Volleyball unterstützt sie heute mit Leidenschaft junge und junggebliebene Talente auf ihrem Weg an die Spitze und macht sie als Mensch ein großes Stück stärker.

In meinem VLOG veröffentliche ich regelmäßig mentale Impulse für Sportler als kurze Videos. Unter jedem Video findest Du eine Zusammenfassung. In diesem VLOG gehe ich ein bisschen abseits meines eigentlichen Sportthemas. Aber ich finde es so wichtig………dass die Botschaft auch hier einen Platz findet.

Welches Wort du einfach vergessen solltest

“Hallo, hier ist Ute Stanggassinger von MentalHouse.

Das ist ein Video aus meiner Serie “mentale Impulse” und heute nenne ich dieses Video: “Einen Scheiß musst Du!”.

Schau Dir am besten das Video an, da kommt vielleicht mehr rüber als beim Lesen. Du findest den Text aber trotzdem unter dem Video.

Mentale Videoimpulse.

Tipp # Einen Sch….muss Du!

so nun für die “Lieber-Leser” – zum-Überfliegen der Text: los gehts:

“Ja ich gebe zu: ein bisschen provokativer Titel. Warum ich gerade heute darauf komme: Es begegnet mit immer wieder in meinen Coachings aber auch bei mir selbst, dass wir ganz viele Gedanken und Sätze beginnen mit:  ich muss

Ein paar Beispiele von mir: ich muss noch meinen Newsletter schreiben, ich muss noch schnell meine Facebookwerbung einstellen, ich muss noch das und das machen: ich muss, ich muss, ich muss.

Puh, und schon während ich das sage, merke ich, was für ein Stress hier entsteht….und ich habe das Video jetzt aufgenommen, weil ich genau letzte Woche ein Coaching mit einem jungem Fußballer hatte. Er erzählte mir, was er gerade für große Herausforderungen hat.

Ich zeige Dir hier ein paar Sätze. Lass diese mal auf Dich wirken, wenn Du sie nur liest. (jetzt solltest du doch das Video klicken, wir sind bei Minute: 1:11)

 

Das Wort “muss” hat ganz viel mit Erwartungen zu tun, die Deiner eigenen oder die von anderen.

Ich weiß nicht , wer Du bist und was Du so machst, aber frage Dich mal selbst oder ergänze den Satz: Ich muss:  ….die Zeit unterbieten, ich muss heute ein Tor schießen. Ich muss der Beste sein. Ich muss den Trainer überzeugen. Ich muss die Erwartung erfüllen.

Du merkst vielleicht schon, was dieses Wörtchen, dieses kleine Wörtchen mit vier Buchstaben eigentlich für einen Druck , für einen Stress auslöst. Also bei mir ist das so und wenn ich meinen Coachees so zuhöre, dann geht es denen ähnlich.

Der 1. Lösungsschritt: das überhaupt erstmal wahrzunehmen, wie oft ich bzw. Du dieses Wort denkst und sagst.

Im zweiten Schritt bildest Du bewusst neue Sätze, in dem du das Wort “muss” einfach weglässt oder den Satz umformulierst.
Zum Beispiel so:

 

Ohne das Wörtchen muss klingt das doch alles gleich entspannter

Und dann steht so was wie da: ich gebe heute mein Bestes!

Da ist kein Stress und ganz ehrlich, wenn ich mein Bestes gegeben habe und es reicht nicht zum Sieg, dann ist es eben so.

Oder eine andere Formulierung:  statt ich muss heute gewinnen zu sagen: “hey wenn ich heute gewinne, dann mache ich einen
Luftsprung oder stehe ich auf dem Treppchen oder bin ich glücklich, ganz egal. also: wenn ich heute das……..ist auch eine gute Variante mit dem Satz zu beginnen.

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und vielleicht zusammenfassend, weil ich möchte nur kurze Videos machen:

versuche einfach mal das Wörtchen “MUSS” komplett zu streichen und eine schöne Formulierung zu finden.

hier ein gutes Beispiel

Wenn ich wirklich wollte,  dann könnte ich……

  • die Spülmaschine ausräumen
  • ins Training gehen

so kannst du Deine todo’s einfach umformulieren und wenn Du ein bisschen Übung hast, wird diese “unter Druck stehen” einfach weniger.

das war der Text des Videos mit kleinen Abweichungen. Willst du keine Videos verpassen, dann freue ich mich, wenn Du meinen YouTube Kanal  abonnierst. Hier gehts zu meinem Kanal 

Bist Du an mentalen Themen im Sport interessiert, dann schau Dich unbedingt auf meiner Seite um oder führe den Online- Mental-Fitnesstest durch. Du erfährst, wie es um Deine mentalen Fähigkeiten steht und bekommst ein paar Tipps von mir ganz persönlich.

 

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Manchmal läuft aber auch alles schief…..schlechte Laune macht sich breit. Und da hilft auch kein positives Denken, sondern Dich an Dinge zu erinnern, die Dir einfach gute Laune machen. Ich zeige Dir eine spannende Möglichkeit.

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